Deutschland von oben 3 - Fluss: Hafengeburtstag in Hamburg

Hier gibt es den Songtrack aus Folge 3 von „Deutschland von oben“. Die Folge lief am 2. Juni 2013 im ZDF.

Über Rückmeldungen, Kommentare und Ergänzungen bin ich wie auch über Likes, Tweets und Flattrs – wie immer – dankbar.


Intro

Steve Jablonsky: “Autobots” aus “Transformers: The Score”
http://itunes.apple.com/de/album/autobots/id265018176?i=265018193

Karpfenteiche, Rügen
konnte bisher nicht recherchiert werden

Hubschrauber Rügen, Siedlungsausgrabung
konnte bisher nicht recherchiert werden

Rügen Kreidefelsen
Boris Salchow feat. Neue Philharmonie Westfalen: „Robbenbabies“ aus „Deutschland von oben – der Film“
https://itunes.apple.com/de/album/robbenbabies-feat.-neue-philharmonie/id540853429?i=540853678

Ostseeküste, Fehmarn, Kiel
konnte bisher nicht recherchiert werden

Oder, Weser, Ems, Rhein, Ruhr
Steve Jablonsky: “Arrival to Earth” aus “Transformers: The Score”
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Animation Regen
Cliff Martinez: „All Business“ aus „Arbitrage“
https://itunes.apple.com/de/album/all-business/id567010304?i=567010305

Donau
Thomas Newman: „Nemo Egg“ aus „Finding Nemo“
https://itunes.apple.com/de/album/nemo-egg-main-title/id154764114?i=154764152

Ulm, Ingolstadt, Kloster Weltenburg, Regensburg, Walhalla
Tom Tykwer: “Travel to Edinburgh” aus “Cloud Atlas”
https://itunes.apple.com/de/album/travel-to-edinburgh/id574518857?i=574518865

„Blaue Donau“, Vilshofen, Passau
Thomas Newman: „Nemo Egg“ aus „Finding Nemo“
https://itunes.apple.com/de/album/nemo-egg-main-title/id154764114?i=154764152

Papenburg, Meyer-Werft, Kreuzfahrtschiff
Thema aus “The Adventures of Robinson Crusoe”
https://itunes.apple.com/de/album/adventures-robinson-crusoe/id309955492?i=309955600

Seenotkreuzer
Ramin Djawadi: „There is a God in You“ aus „Clash of the titans“
https://itunes.apple.com/de/album/there-is-a-god-in-you/id365442913?i=365443006

Rettungshubschrauber
konnte bisher nicht recherchiert werden

Ostfriesische Inseln
Andre Wildenhues: „Oean Of Dreams“ (?)
https://itunes.apple.com/de/album/ocean-of-dreams/id561608466?i=561608631

Ostfriesische Inseln 2 (Spiekeroog..)
Rupert Gregson-Williams: „Graduation“ aus „Bee Movie“
https://itunes.apple.com/de/album/graduation/id266932773?i=266932812

Animation Nordsee
Cliff Martinez: „I need a serious favor“ aus „Arbitrage“
https://itunes.apple.com/de/album/i-need-a-serious-favor/id567010304?i=567010596

Wangerooge
Carter Burwell „A Great Adventure“ aus „True Grid“
https://itunes.apple.com/de/album/a-great-adventure/id410958250?i=410958259

Bodensee, Storchenflug
Hans Zimmer: „Maestro“ aus „The Holiday“
https://itunes.apple.com/de/album/maestro/id210208282?i=210208286

Storchennest
Andrea Guerra: „The pursuit of happyness – Opening“
https://itunes.apple.com/de/album/opening/id210453411?i=210453417

Rheinauen („Badischer Dschungel)
Boris Salchow feat. Neue Philharmonie Westfalen: „Elbentalaue“ aus „Deutschland von oben – der Film“
https://itunes.apple.com/de/album/elbentalaue-feat.-neue-philharmonie/id540853429?i=540853664
Hamburger Hafengeburtstag
Hans Zimmer: „Up is down“ aus „Pirates of the Caribbean“
https://itunes.apple.com/de/album/up-is-down/id254009202?i=254009277

Animation Schiffsrouten
Tom Tykwer: “Travel to Edinburgh” aus “Cloud Atlas”
https://itunes.apple.com/de/album/travel-to-edinburgh/id574518857?i=574518865

Rostock, Wismar, Stralsund, Travemünde, Kiel
Fleetwood Mac: „Albatross“
https://itunes.apple.com/de/album/albatross/id211444824?i=211446121

Karpfenteiche
Carter Burwell: „Your headstrong ways“ aus „True Grit“
https://itunes.apple.com/de/album/your-headstrong-ways/id410958250?i=410958258

Abspann
Ratatat: „Gipsy Threat“
https://itunes.apple.com/de/album/gipsy-threat/id281919715?i=281919859

 

Update 1:
Dieses Mal hat auch das ZDF den Soundtrack veröffentlicht. Hier also die komplette Version:

 

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Hier gibt es den Soundtrack zur Folge 2 der aktuellen (dritten) Staffel. Wieder habe ich mit Shazam versucht, alle Titel zu erkennen. Einige fehlen noch. Vielleicht helft ihr mir ja, diese nachzuarbeiten.

Über Rückmeldungen, Kommentare und Ergänzungen bin ich wie auch über Likes, Tweets und Flattrs freue ich mich.

Deutschland von oben 3 - Land: Mongolfiade in Warstein

Intro
Steve Jablonsky: “Arrival to Earth” aus “Transformers: The Score”
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Burg Hohenzollern
Tom Tykwer: “Travel to Edinburgh” aus “Cloud Atlas”
https://itunes.apple.com/de/album/travel-to-edinburgh/id574518857?i=574518865

Hubschrauber in den Alpen
Ramin Djawadi: “There is a God in You” aus “Clash of the titans”
https://itunes.apple.com/de/album/there-is-a-god-in-you/id365442913?i=365443006

Urwälder
konnte bisher nicht recherchiert werden.

Bambi und Co. (Rotwild)
Rupert Gregson-Williams: “Graduation” aus “Bee Movie”
https://itunes.apple.com/de/album/graduation/id266932773?i=266932812

Rotwildzählung
Brian Reitzell & Britt Daniel: „Auditor“ aus „Stranger than fiction“
https://itunes.apple.com/de/album/auditor/id206348618?i=206349454

Pfälzer Wald
Ennio Morricone: „Rabbia e tarantella“
https://itunes.apple.com/de/album/rabbia-e-tarantella/id341628285?i=341628293

Meteoriteneinschlag
Moderat: „3 Minutes of“
https://itunes.apple.com/de/album/3-minutes-of/id315489205?i=315489426

Landwirtschaft (Kühe)
konnte leider bisher nicht recherchiert werden

Vermaisung
Thomas Newmann: „None of them are you“ aus „The adjustment bureau“
https://itunes.apple.com/de/album/none-of-them-are-you/id586423037?i=586423048

Lüneburger Heide
Boris Salchow feat. Neue Philharmonie Westfalen: “Elbentalaue” aus “Deutschland von oben – der Film”
https://itunes.apple.com/de/album/elbentalaue-feat.-neue-philharmonie/id540853429?i=540853664

Eiszeit
konnte bisher leider nicht recherchiert werden

Hagelflieger
Archive: „Le Mans End“ aus „Michael Vaillant“
https://itunes.apple.com/de/album/le-mans-end/id297906833?i=297906968

Hochwasser
Cliff Martinez: „I drive“ aus „Drive“
https://itunes.apple.com/de/album/i-drive/id454879420?i=454879449

Wetter, Freiburg
Alexandre Desplat: “The Heroic Weather-Conditions of the Universe, Part 1: A Veiled Mist” aus “Moonrise Kingdom”
https://itunes.apple.com/de/album/heroic-weather-conditions/id527156062?i=527156230

Wetter Freiburg, Fehmarn, Funtensee
Boris Salchow feat. Neue Philharmonie Westfalen: „Jahreszeiten“ aus „Deutschland von oben – der Film“
https://itunes.apple.com/de/album/jahreszeiten-feat.-neue-philharmonie/id540853429?i=540853639

Tiefschnee-Skifahrer, Lawinensprengung
Massive Attack “One Thought at a time” aus “Danny the Dog”
https://itunes.apple.com/de/album/one-thought-at-a-time/id44342129?i=44341980

Föhnwind
Cliff Martinez: „Just go away“ aus „Arbitrage“
https://itunes.apple.com/de/album/just-go-away/id567010304?i=567010590

Mongolfiade Warstein
Shostakovich: Jazz Suite
https://itunes.apple.com/de/album/suite-no.-2-for-jazz-orchestra/id339076656?i=339077913

Windmühlen, Windräder
konnte leider bisher nicht recherchiert werden

Animation Wind
Cliff Martinez: „Rubber Head“ aus „Drive“
https://itunes.apple.com/de/album/rubber-head/id454879420?i=454879448

Braunkohle Garzweiler
Massive Attack: „I am home“ aus „Danny the dog“
https://itunes.apple.com/de/album/i-am-home/id44342129?i=44342089

Harz
konnte leider bisher nicht recherchiert werden

Harz, Brockenbahn
DeVotchKa & Mychael Danna: „The winner is“ aus „Little Miss Sunshine“
https://itunes.apple.com/de/album/the-winner-is/id159511200?i=159511223

Schluß
Steve Jablonsky: “Arrival to Earth” aus “Transformers: The Score”
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Trailer terra x
Amazhone: Album Intro
https://itunes.apple.com/de/album/intro/id647188154?i=647188155

Update 1: 
Dieses Mal hat auch das ZDF den Soundtrack veröffentlicht. Hier also die komplette Version:

 

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Am Freitag und Samstag (6./7. Januar 2011) hatte der Deutschlandfunk aus Anlaß seines 50-jährigen Gründungsjubiläums zu einer internationalen Medienkonferenz ins Kölner Funkhaus eingeladen. Es sollte keine große Feierstunde mit den hohen Repräsentanten des Staates werden – gleichwohl war Bundeskanzlerin Angela Merkel angefragt, wie DLF-Chefredakteur Stephan Detjen zum Schluss der Konferenz verriet. Stattdessen wollte der Deutschlandfunk also zusammen mit seinem Kooperationspartner, der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) eine „Standortbestimmung und Diskussion über den Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“ vornehmen und der Frage nachgehen „wie Digitalisierung und Globalisierung Politik und politische Kommunikation verändern“, so Intendant Dr. Willi Steul und BpB-Präsident Thomas Krüger in den Tagungsunterlagen. Also weniger Lobeshymnen auf die Vergangenheit, als vielmehr Nachdenken über die Zukunft – gemeinsam mit Journalisten, Wissenschaftlern, Netzaktivisten und Hörern. Nachdem Frank Bergmann und Christian Scholz schon  Zusammenfassungen vorgelegt haben, will ich mich auch versuchen. , zunächst einmal mit einer Zusammenfassung über Tag 1. Ein Bericht über Tag 2 und über den Deutschlandfunk ansich ist noch in Planung.

Kurz gesagt: Es waren spannende und interessante 1 1/2 Tage und ich habe es nicht bereut, nach Köln gefahren zu sein. Und das, obwohl zugeben muss, dass ich nach der in den vergangenen Tagen  ziemlich hysterisch geführten Debatte um den Bundespräsidenten, die das Verhältnis von Politik und Medien ja mehr als nur am Rande berührt, gar keine Lust mehr auf diese Debatten hatte. Doch die aktuelle Debatte über den Bundespräsidenten blinzelte zwar während der Konferenz immer wieder auf, sie überlagerte die grundsätzlichen Diskussionen aber nicht. Kommen wir zu den Details:

Der Wandel des Politischen im Zeitalter der „Postdemokratie“
Ich war noch garnicht in Köln, da war ich schon mittendrin in der Konferenz, als ich die FAZ las: Frank Schirrmacher verwies in seinem FAZ-Leitartikel „Die Fiktion“ auf den Referenten der ersten Keynote, den britischen Soziologen und Politikwissenschaftler Colin Crouch.

Die Wulff-Affäre sei  ein weiteres Symptom jener von Crouch beschriebenen postdemokratischen Zustände, durch die neue Partizipationsbewegungen wie z.B. die Piraten entstehen würden, so Schirrmacher.

Christian Scholz hat den Vortrag von Crouch hier live mitgebloggt und zusammengefasst. Auf der Projekt-Homepage dlf50.org, auf der die Konferenz von Studenten der Hochschule Darmstadt cross-medial begleitet wurde, gibt es die Keynote von Crouch und die anschließende Diskussion als Audio-Mitschnitt. In der Diskussion  mit Colin Crouch, dem Historiker Paul Nolte, Staatsrechtler Franz Mayer, dem grünen Europaabgeordneten und ATTAC-Aktivisten Sven Giegold und Wirtschaftswoche-Chefredakteur Roland Tichy unter der Moderation von Stephan Detjen wurde indes auch deutlich, dass es keine klaren Antworten sondern eher ein „Kuddelmuddel“ gibt, wie Politik, Medien und Gesellschaft auf Globalisierung und Medienwandel reagieren können, um die Demokratie zu sichern. Ich habe bei allen fünf Diskussionsteilnehmern, selbst beim Grünen-MdEP, wichtige Fragen und richtige Antwortansätze gefunden, die ich für richtig halte. Daher hier mal ein paar davon als Auszüge aus meinen Live-Tweets:

 

Roland Tichy hatte seinen Einsatz bei der Diskussion mit einem Tweet vorbereitet:

Aus den – wie er sagte – etwa 80 Antworten, darunter auch eine von mir, leitete er ab, dass es in einer sich wandelnden Medienwelt, neben Twitter und Co. auch noch etablierte Medien wie den Deutschlandfunk geben würde und diese auch genutzt würden.

Sven Giegold hatte vorher dafür plädiert, dass sich die demokratischen Institutionen, wie Bundestag und Europäisches Parlament, die Entscheidungshoheit z.B. den Finanzmärkten gegenüber wieder erkämpfen müssten. Er hatte davon gesprochen, dass z.B. im Währungsausschuss des Europäischen Parlamentes, Vertreter der EZB oder der EU-Kommission nicht die Wahrheit sagen (könnten), weil dies sofort unüberschaubare Auswirkungen auf die Finanzmärkte hätte. Franz Mayer beschrieb, dass die Europäischen Verträge schon (viel konkreter als das Grundgesetz, demokratische Grundsätze niedergelegt seien und meinte damit wohl die Art. 9ff EUV.
Also: Viele Gute Ansätze, aber kein einheitlicher Lösungsentwurf, den es wohl auch nicht geben kann.

Nach der Mittagspause mit kurzem Tweetup ging es dann mitt dem eigentlichen Thema der Konferenz, dem Journalismus weiter.

Macht und Ohnmacht des politischen Journalismus
Das Panel begann mit der Keynote eines Schwergewichts. WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach referierte aus seiner reichhaltigen Erfahrung auf Seiten der Politik und auf Seiten der Medien als Landesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter der SPD in NRW, als Kanzleramtsminister unter Gerhard Schröder und schließlich als Verlagsmanager bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen. Wie zu erwarten war, verteidigte er den klassischen „Qualitätsjournalismus“, zu dessen Grundpfeilern er „Relevanz und Glaubwürdigkeit“ zählt. (Hier gibt es den Vortrag als PDF).
Über Glaubwürdigkeit und Relevanz diskutierten dann in der anschließenden vom ehemaligen DLF-Intendanten Ernst Elitz moderierten Diskussionsrunde neben Hombach auch FAZ-Redakteur Günter Bannas, dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner, SZ-Redakteurin Susanne Höll und WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn. Sie verteidigten den klassischen Journalismus, der sich zwar ganz selbstverständlich neuer Medien wie Twitter und Facebook bedienen würde (wobei ich da bei Günter Bannas meine Zweifel habe), aber als Lotse für den Medienkonsumenten unverzichtbar sei. Einerseits kann ich dem Grundtenor der Diskussion durchaus recht geben, denn Menschen wie z.B. meine Mutter, die nicht im Netz „leben“, werden weiterhin klassische Journalisten als Lotsen benötigen, egal welches Medium sie nutzen werden. Auf der anderen Seite kann ich mich Christian Scholz durchaus anschließen. Denn es hatte wirklich etwas von journalistischem Hochmut, den die Runde an den Tag legte, wenn sie meinen „sie seien es auch, die überhaupt recherchieren und die Meinungsvielfalt sicherstellen.“ Grenzgänger wie Richard Gutjahr oder Thomas Knüwer, die sowohl die journalistische Seite kennen als auch vollkommen in die „neuen“ Medien eingetaucht sind , hätten der Runde sicher gut getan. Bemerkenswert an der Diskussion fand ich noch die Aussage von Jörg Schönenborn, der die Medien davor gewarnt hat, sich in der Affäre um Bundespräsident Wulff als Gewinner zu sehen. “Die Mehrheit nimmt die Berichterstattung inzwischen als unfaire Hetzjagd wahr”, sagte er.

Digital Public Value: Die multimediale Publizistik der BBC
Der nachfolgende Vortrag von Steve Herrmann, dem Online-Chef der BBC, war für mich ein Highlight des ersten Tages. Er zeigte ebenso eindrücklich wie anschaulich wie die cross-mediale Strategie der BBC als „Mutter aller öffentlich-rechtlichen Medienanstalten“ funktioniert. Janine Graf hatte diese Strategie in ihrem Herrmann-Porträt im Vorfeld der Veranstaltung hier schon einmal angerissen. Nicht zuletzt der Vortrag von Herrmann, der hoffentlich auch noch auf dlf50.org online gestellt wird, läßt mich die derzeitigen Einschränkungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Onlinebereich überdenken. Zwar bin ich weiterhin der Meinung, wie wir sie in der Jungen Union 2008 einmal beschlossen haben, dass sich öffentlich-rechtliche Angebote im Onlinebereich klar am öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsauftrag orientieren müssen. Jedoch müssen die öffentlich-rechtlichen Anbieter auch auf die völlig veränderten Nutzungsverhalten der Konsumenten, die Herrmann anschaulich aufgezeigt hat, reagieren können. Es ist halt eben häufig nicht mehr so und wird künftig noch weniger so sein, dass man sich die Tagesschau um 20:00 Uhr auf der Couch im Fernseher anschaut. Stattdessen schaut man sich vielleicht öfters mal die Kurzversion auf der Smartphone-App in der Straßenbahn an. Auch das so genannte Deplubizieren als das Löschen von Inhalten (meist nach 7 Tagen) erscheint mir heute ziemlich sinnfrei, weil somit hochwertige und von GEZ-Beiträgen bezahlte Inhalte quasi unzugänglich gemacht werden. Hier wird die Medienpolitik der Staatskanzleien in den nächsten Jahren gefordert sein.

Zum Schluß des ersten Tages gab es noch eine Keynote und eine Diskussion über „The public and its media. Der öffentliche Wert von Medien im digitalen Zeitalter„, die ich mir nicht mehr angehört habe.

Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag mit vielen Denkanstößen. Ein Bericht über Tag 2 folgt noch. Außerdem wollte ich mich auch noch einmal mit dem Deutschlandfunk-Jubiläum beschäftigen.

Update (10.01.2012, 22:25 Uhr):
Da Florian Braun das Highlight von Tag 2, das so genannte Speedlab hier schon wunderbar beschrieben hat, habe ich mich entschieden, nicht noch einen weiteren Blogbeitrag zu Tag 2 zu schreiben, sondern hier einfach noch ein paar meiner Beobachtungen zu Tag 2 zu ergänzen. Das Speedlab war sicher ein Highlight der ganzen Veranstaltung. Man konnte innerhalb von vier je halbstündigen thematischen Einheiten jeweils in ein Thema reinschnuppern und innerhalb der Gruppe erste Diskussionen beginnen. Leider war das jeweilige Thema aber schon wieder vorbei, wenn man gerade „drin“ war. Eine Einheit bestritt Philipp Rizk (zusammen mit Tim Grieve), dessen Auftritt am ersten Tag ich oben noch unterschlagen hatte. Rizk ist Blogger und Filmemacher aus Kairo und war und ist ein Akteur der „Arabellion“ rund um den Tahir-Platz in Kairo.  Er relativierte die Rolle, die das Internet bei den, im Westen auch als „Facebookrevolution“ bezeichneten, Aufständen ein wenig. Außerdem sei die Revolution noch nicht vollendet. Das Militär sei viel Schlimmer als Mubarak. Es war wirklich beeindruckend jemanden direkt zu hören, der an der ägyptischen Revolution direkt beteiligt war.

Beim Fazit zum Speedlab kann ich mich Mark Dang-Anh anschließen, der twitterte:

Vorher gab es nach zwei absolvierten Einheiten des Speedlab schon ein Zwischenfazit von Florian Braun, vielen anderen und mir in Ton und Bild:

Speedlab “Digitale Demokratie – Neue Formen des Politischen, neue Medienformate” from kooperative-berlin on Vimeo.

Vor dem Speedlab hielt Tim Grieve, Chefredakteur des US-Newsdienstes POLITICOpro, eine Keynote zum Thema „Re-Think Journalism: Politik und digtale Medien“. Der Onlinedienst POLITICO besteht erst seit 5 Jahren und gehört laut Politik & Kommunikation zum „Pflichtprogramm eines jeden Politikexperten in Washington“. Den interessanten Vortrag von Tim Grieve, in dem er auch auf den aktuellen US-Wahlkampf und die Rolle der Medien eingeht, gibt es hier und hier gibt es die Audios von Keynote und Diskussion mit Tim Grieve, Steve Herrmann von der BBC, Arne Klempert, Consultant bei der Agentur Fleishman-Hillard und Mitglied im World-Board von Wikimedia und Paul Lewis, Editor vom Guardian unter der Moderation von Ralf Müller-Schmid von DRadio Wissen. In der Diskussion hat mich vor allem Paul Lewis vom Guardian beeindruckt. Lewis hat für seine Recherchen im Zusammenhang mit dem Tod eines Demonstranten bei den Londoner G-20-Protesten mehrere Journalistenpreise gewonnen. Zuletzt hat er vor allem zu den so genannten „London riots“ recherchiert und berichtet. Er beschrieb vor allem wie selbstverständlich er mittlerweile Twitter und Co. auch als Recherchekanal nutzt. Insgesamt hat mich dieses Panel darin bestätigt, wie sehr die USA und Großbritannien auch Vorbild für den Journalismus im Rest der Welt ist und, dass man dorthin schauen muss, um zu wissen, wie der Journalismus sich entwickeln wird. Kurzum: Politico und der Guardian sind jetzt in meinem RSS-Feed :-)

Nach dem Speedlab folgte noch eine Abschlußrunde auf dem Podium, bei dem aus dem Speedlab und den beiden anderen parallel zum Speedlab stattgefundenen Veranstaltungen  – DLF-Forum (hier ein Bericht von Heinrich Rudolf Bruns) und Diskussion zum Thema Nachrichtenjournalismus – berichtet wurde.

Schlußfazit
Konnte der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt im Rahmen der Konferenz lokalisiert werden? Ich würde sagen: Ja und Nein! Auf der einen Seite hat Willi Steul Recht, wenn er sagt: „Wir haben keine Antwort, wir befinden uns alle noch in einem Prozeß“. Auf der anderen Seite hat zumindest der Deutschlandfunk – nicht nur mit der Konferenz #DLF50, sondern auch mit Programmen wie DRadio Wissen –  bewiesen, dass er als politisches Qualitätsmedium im digitalen Medienzeitalter angekommen ist, was nicht heißt, dass es nicht  noch Entwicklungspotenzial gibt. Der Deutschlandfunk ist – im Gegensatz zu großen Teilen des privaten Journalismus Rundfunk, der interessanterweise auf der Konferenz überhaupt nicht vertreten war – ein Hort des Politischen in der (digitalen) Medienwelt. Die etablierte Politik, die bei der Konferenz außen vor war, ist zumindest per definitionem politisch. Ob sie schon in der digitalen Medienwelt angekommen ist, darf bezweifelt werden. Und die Netzgemeinde? Die ist zumindest schonmal digital und zu einem Teil (als Abbild der Gesamtgesellschaft) sicher auch politisch, aber noch nicht „etabliert“, was sich auch auf der Konferenz zeigte (Christian Scholz spricht von einem Graben). Vielleicht müssen sich alle drei Akteure, die (klassischen) Medien, die Politik und die Netzgemeinde auch noch weiter (gemeinsam) auf die Suche machen, nach dem Politischen in der digitalen Medienwelt. Eins ist sicher: Es ist alles im Fluß und die Entwicklung der digitalen Medienwelt bleibt spannend!

Weiterführende Links:
dlf50.org – Politik. Medien. Öffentlichkeit. Studenten der h_da zur Konferenz „50 Jahre Deutschlandfunk“
dlf.de – Überblicks-Seite zu 50 Jahren Deutschlandfunk (Hier gibt es auf einer Unterseite auch die Manuskripte und Materialien zur Konferenz.)
Twitter-Hashtag #dlf50 – Hier gibt es alle Tweets zur Konferenz, hier die getwtitterten Audio-Beiträge.
diskurs.dradio.de – das neue Debattenportal des Deutschlandradio, bei dem die Diskussionen der Konferenz weitergeführt werden soll (mehr dazu im Beitrag zu Tag 2)
Konferenz mit Nachhaltigkeitsversprechen – lesenswerte Zusammenfassung von Iris Seibel-Müller (@issis) von der BpB
50 Jahre Deutschlandfunk – eine kleine Lobhudelei! – mein Blogbeitrag zu 50 Jahre Deutschlandfunk

 

 

3 Comments

Während ich eigentlich an einem Blogbeitrag über die #DLF50-Konferenz, bei der gestern und heute das Verhältnis von Medien und Politik beleuchtet wurde, schrieb, machte ich eine zufällige Beobachtung, die mit dem Thema zu tun hat und die ich zunächst einmal festhalten wollte. Der Bericht über die DLF-Konferenz muß daher noch bis morgen oder übermorgen warten.

Vorgestern machte auf Facebook und Twitter ein Kommentar von Hape Kerkeling die Runde, in der er sich in der Causa „Wulff vs. Bild“ klar und deutlich auf die Seite des Herrn Bundespräsidenten stellt und mit den Worten schließt: „Herr Präsident, bleiben Sie im Amt und vor allem bleiben Sie Mensch! Hape Kerkeling“.
Der Artikel wurde am Donnerstag, 4. Januar 2011, um 13:28 zunächst auf der privaten Facebook-Seite von Hape Kerkeling gepostet. Um 13:31 Uhr wurde er auch auf einer Fanseite „hape kerkeling und seine freunde“ gepostet. Später wurde das Magazin blu.fm auf die Seite aufmerksam und postete diesen wortgleich auf ihrer Internetseite. Diese Seite ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. Stattdessen gibt es eine Zusammenfassung des Kommentars und einen Screenshot von einem weiteren Facebook-Eintrag Hape Kerkelings auf seiner privaten Seite: „Ich bleibe dabei und nehme nichts zurück“.

Der Kommentar Hape Kerkelings fand in den vergangenen Tagen rasende Verbreitung. Auf der privaten Seite gibt es (Stand: 07.01.2012, 22:50 Uhr) 383 „Gefällt mir“  und 222 „Kommentare“. Auf der Fanseite gibt es 3.596 „Gefällt mir“ und 503 „Kommentare“. Laut Facebook ist dieser Eintrag 1.183 Mal (!) von Leuten auf ihren Seiten geteilt worden.

Auch der Link zu dem blu.fm-Artikel hatte sich am Donnerstag abend rasant verbreitet. Leider kann die Menge nicht mehr nachvollzogen werden, da blu.fm die Seite ja gelöscht bzw. ersetzt hat. Ich kann nur sagen, dass in meiner Timeline am Donnerstag abend der überwiegende Teil von dieser Seite kam, was mich wunderte, wie folgender Tweet zeigt ;-)

Topsy findet auch etliche Tweets zu Hape Kerkeling in den vergangenen drei Tagen. Allein der Link zu dem blu-Artikel ist 287mal getweeted worden.

Auch wenn mir gerade passende Vergleichszahlen fehlen: Man kann aus diesen Zahlen m.E. schließen, dass der Artikel von Hape Kerkeling eine gewisse Reichweite hatte! Wenn allein der eine Artikel 1.183mal geteilt und damit an etliche weitere „Freunde“ dieser 1.183 Facebook-Aktiven weitergegeben wurde, ist das schon ne Nummer!

Doch was machen die etablierten Medien, die sonst auch häufig über jeden „Fliegenschiß“ aus dem Social Web berichten und die heute 400 Hanseln, die vor dem Bellevue ihre Schuhe heben mit vielen bunten Bildern in der Hauptmeldung der Tagesschau belohnen, daraus?! Richtig geraten: Offensichtlich nix! Das ergibt zumindest meine Recherche bei Google News! Bei einer Google News Suche (heute 22:30 Uhr) nach „Hape Kerkeling“ findet man sage und schreibe 11 Meldungen zu dem Kommentar von Hape Kerkeling, darunter eine Meldung von n-tv, eine von der Müchnener Abendzeitung und eine vom Branchendienst meedia. Von den anderen großen Medien weit und breit keine Spur, was auch die Recherche über die Suchseiten von stern.de, bild.de, heute.de, tagesschau.de und spon.de bestätigt. Bei Spiegel Online gab es lediglich einen Tweet, der zu der blu.fm Seite weiterverweist.

Nun mag man darüber streiten, ob ein Comedian in dieser Debatte eine ernstzunehmende Stimme sein kann? Ich bin der Meinung ja, weil ich gerade Hape Kerkeling, nicht zuletzt durch sein Buch „Ich bin dann mal weg …“ nicht nur für einen großartigen Comedian halte, sondern auch für einen nachdenklichen und ernsten Menschen, der neben seinen komödiantischen Fähigkeiten, seinen Mitmenschen auch etwas mitzuteilen hat. Aber selbst wenn man die Frage verneint, so ist es doch sehr, sehr auffällig, dass jemand, von dem bis vor kurzem nicht nur die BILD-Zeitung, fast jeden Schritt und Tritt berichtete, nun von den Medien nahezu völlig ignoriert wird. Man darf nur beispielhalft daran erinnern, dass es Eilmeldungen von ALLEN Medien nur so hagelte nachdem Hape Kerkeling die Moderation von „Wetten dass“ abgelehnt hatte. Jörg Schönenborn vom WDR , hat die Medien bei der #DLF50-Konferenz am Wochenende davor gewarnt, sich in der Affäre um Bundespräsident Wulff als Gewinner zu sehen. „Die Mehrheit nimmt die Berichterstattung inzwischen als unfaire Hetzjagd wahr“, sagte er. Diese kleine Beobachtung bestätigt mich darin, dass die Mehrheit der Bevölkerung offensichtlich doch einen Kern dieser Debatte zu treffen scheint – und damit möchte ich keineswegs von den Fehlern, die Christian Wulff unbestreitbar gemacht hat, ablenken!

Update (9.1.2012):
Da es neue Spekulationen über die Echtheit des Facebook-Eintrages von Hape Kerkeling gibt, habe ich – wie das Handelsblatt und Markus Lachmann von der Allgemeinen Zeitung auch – heute nochmal beim Medienbüro Krüger, angerufen. Dieses ist laut der Homepage von Hape Kerkeling für die Beantwortung von Fragen zuständig und ich hatte schon am Donnerstag (5.1.2012) versucht jemanden zu erreichen, aber laut Anrufbeantworter war es erst ab heute wieder besetzt. Leider konnte mir Frau Krüger keine Antwort zu meiner Frage, ob der Facebook-Eintrag echt sei, geben. Sie hat die Echtheit also weder bestätigt noch bestritten und sich einfach für nicht zuständig erklärt. Auf die Frage, wer denn zuständig sei, konnte sie mir auch keine Antwort geben. Da ich ja offensichtlich nicht der Einzige war, der da angerufen hat, fand ich die Antwort sehr seltsam. Warum kann ein Medienbüro nicht kurz bei seinem Klienten anfragen und hier für Aufklärung sorgen? Es bleibt also dabei: Die Echtheit des Facebook-Accounts und des Wulff-Kommentars ist von Hape Kerkeling bzw. jemandem, der für ihn spricht weder bestritten, noch bestätigt. Bis sich weitere Informationen ergeben, kann ich nur auf blu.fm und meedia.de verweisen, die Folgendes zur Echtheit schreiben:

Die Zitate stammen aus einem öffentlichen Post, der auf dem privaten Facebook-Profil sowie auf der Fanseite des Entertainers Hape Kerkeling zu lesen ist. Den Link haben wir nun direkt unter diesen Artikel eingefügt, um den andauernden Spekulationen der Herkunft zu begegnen. Außerdem seht ihr in der Galerie einen Screenshot, in dem der Inhaber von www.facebook.com/hape.kerkeling öffentlich zu seinem eigenen Post Stellung bezieht. (http://www.blu.fm/subsites/detail.php?id=5686)

Viele waren deshalb überzeugt, dass es sich um eine Fälschung handelt. Irrtum, es war Hape selbst. Das versichern zumindest verlässliche Quellen aus dem Umfeld des Entertainers. (http://meedia.de/fernsehen/hape-kerkeling-bin-eindeutig-fuer-wulff/2012/01/06.html)

Bei dem Redaktionsleiter von meedia.de habe ich gerade per Twitter nachgefasst. Ich werde das  per Mail auch noch bei blu (wo ich am Donnerstag schon angerufen hatte, aber nicht den richtigen Ansprechpartner erreichen konnte) und meedia versuchen und an dieser Stelle berichten, sollte ich etwas herausgefunden haben.

Was nicht stimmt, ist übrigens die Spekulation, dass der Artikel nicht mehr abrufbar sei: Er ist nachwievor (Stand: 9.1.2012, 15:03 Uhr) sowohl auf der (angeblichen) privaten Facebook-Seite von Hape Kerkeling abrufbar (https://www.facebook.com/hape.kerkeling/posts/345267098817264) als auch auf der Fanseite „hape kerkeling und seine freunde“ (https://www.facebook.com/pages/hape-kerkeling-und-seine-freunde/317865621460). Lediglich die blu.fm-Seite, über den der Link große Verbreitung gefunden hatte, ist so nicht mehr online. Stattdessen gibt es bei blu.fm (wie schon oben geschrieben) eine Zusammenfassung (http://www.blu.fm/subsites/detail.php?id=5686). Selbst wenn der Kommentar nicht echt ist: Die fehlende Berichterstattung in den etablierten Medien wundert mich trotzdem. Denn: Wenn der Facebook-Account gefälscht wäre, wären mit dem Teilen des Kommentars via Twitter, Facebook und Co. immerhin Tausende auf einen Identitätsdiebstahl im Internet hereingefallen. Auch das wäre ein Phänomen, welches auf jeden Fall berichtenswert wäre. Doch: Ob der Kommentar jetzt von Hape Kerkeling ist oder nicht: Er trifft aus meiner Sicht den Nagel auf den Kopf! Egal, wer ihn jetzt geschrieben hat.

Update 2 (9.12.2012, 16:12 Uhr):
Ich habe gerade mit blu telefoniert und von Meedia eine Mail mit folgenden Auskünften erhalten: Der Redakteur von blu sagte mir, dass „wir natürlich nicht daneben saßen, als Hape Kerkeling sich eingeloggt und den Artikel abgesandt hat“. Aber man habe Leute in der Redaktion, die mit Hape Kerkeling auf Facebook schon seit Jahren befreundet seien, und habe ebenso Promis befragt, die auf mit Hape Kerkeling Facebook befreundet sind und gehe daher davon aus, dass der Account echt ist. Dazu werde es bald noch einen erklärenden Artikel auf blu.fm geben. Auch der Redakteur von Meedia zeigt sich in seiner E-Mail davon überzeugt, dass der Artikel echt ist und beruft sich dabei auf eine Quelle, der man „absolut vertraut“.

Update 3 (9.1.2012, 20:52 Uhr):
Als erstes großes Medium berichtet jetzt (seit 19:22 Uhr) Focus Online mit einem eigenen Bericht. Man benennt zwar – zu Recht – die Zweifel an der Urheberschaft des Facebook-Kommentars. Dennoch hängt man an dem Kommentar von „Kerkeling“ (wie Focus Online durchgehend schreibt) einen Artikel auf, der beschreibt, dass sich der „Wind in den deutschen Medien langsam zu drehen scheint“.

Update 4 (10.1.2012, 17:35 Uhr):
Heute morgen sandte blu.fm mir den Link zu dem gestern versprochenen Artikel: http://www.blu.fm/subsites/detail.php?kat=People&id=5694.

Leider kann ich den Link und die gesamte blu.fm-Website derzeit (anscheinend seit heute mittag) nicht mehr aufrufen. Ich hoffe, bei Euch klappt es. Ich konnte den Link daher heute morgen auch nur kurz überfliegen.

Es steht in etwa das drin, was ich unter Update 2 schon schrieb. Offline sind aber seit wenigen Stunden auch die Facebook-Präsenzen, auf denen der Post zur Bundespräsidentendebatte „WULFF oder BILD?“ veröffentlicht wurde. Sowohl das persönliche Profil „Hape Kerkeling“ (https://www.facebook.com/hape.kerkeling) als auch die Fanpage „hape kerkeling und seine freunde“  (https://www.facebook.com/pages/hape-kerkeling-und-seine-freunde) sind nicht mehr erreichbar. Meedia, n-tv und Focus Online berichten hierzu. Über die Gründe kann und will ich hier nicht spekulieren. Während n-tv und Focus Online jedoch weiter daran zweifeln, ob die Accounts und damit auch die Posts wirklich von dem echten Hape Kerkeling stammen, bleibt Meedia ganz selbstverständlich bei der Einschätzung, dass die Seite echt ist:

Offenbar hat der Entertainer die Seiten selbst gelöscht. Hape ist dann mal off – zum Leidwesen seiner Fans. […] Ob die Facebook-Seiten des Entertainers wieder freigeschaltet wird, ist unklar.

Ganz abgesehen von der Wulff-Debatte bleiben für Hape-Fans aber noch zwei „Fanseiten“, die wohl aus der Übernahme der „Wikipedia-Artikel“ in Facebook resultieren. Auf der deutschsprachigen Seite mit 22.439 likes wird Hape Kerkeling als „MusikerIn/Band“ klassifiziert (https://www.facebook.com/pages/Hape-Kerkeling/108156115878831) auf der englischsprachigen mit 12.466 likes als „Person des öffentlichen Lebens“ (https://www.facebook.com/pages/Hape-Kerkeling/90142191669). Was es mit dem „Wulff-Post“ auf sich hat bleibt indes weiter unaufgeklärt und spannend!

Update 5 (12.01.2012):
Anna (s. Kommentar unter diesem Artikel) hat mich auf ein Twitter-Profil mit dem Namen Hape Kerkeling (@hkerkeling) hingewiesen, auf dem Folgendes getwittert wurde

Eigentlich gebe ich nicht viel auf die Echtheit des Accounts, denn der Twitter-Account ist nicht verifiziert und hatte bisher seit dem 6. Juli 2009 nur wenige Einträge, noch dazu in Englisch. Allerdings könnte es sein, dass der Twitter-Account als Promotion-Account zur Einführung der englischen Übersetzung des Kerkeling-Buches „Ich bin dann mal weg“, welches als „I’m Off Then“ am 16. Juni 2009 in den USA erschienen ist, genutzt wurde. Dafür spricht, dass das Cover des englischsprachigen Buches als Twitter-Hintergrund genutzt wird. Dafür würden auch die Links zu einigen Rezensionen des Buches in den USA sprechen. Auch der Hinweis in einem Tweet vom 25. August 2009, dass Hape Kerkeling am 1. September 2009 in New York und am 2. September 2009 in Philadelphia sei, stimmt offensichtlich, wie eine kurze Google-Recherche ergab: http://blog.goethe.de/current-writing/archives/83-Meet-Hape-Kerkeling.html

Dennoch reichen diese Recherchen NICHT, um die Echtheit des Twitter-Accounts zu bestätigen, es könnte sich auch einfach um einen Trittbrettfahrer handeln. Die ganze Geschichte bleibt mysteriös und wie Anna in ihrem Kommentar (s.u.) frage ich mich, warum das Medienbüro Krüger so dicht macht und mit dem Hinweis auf eine „private Angelegenheit“ weder bestätigt noch bestreitet, dass die Accounts und die Artikel von Hape Kerkeling selbst sind. Denn auch wenn die Profile nicht von Hape Kerkeling waren, gäbe es doch wegen des dann stattgefundenen Identitätdiebstahls ein öffentliches Interesse an der Angelegenheit.

Unterdessen wurde bekannt, dass Hape Kerkeling die Gala zur Vergabe der, vom Axel-Springer-Verlag vergebenen, Goldenen Kamera am 4. Februar 2012 (20:15 Uhr im ZDF) moderieren wird. Am 20. Januar wird er laut Ankündigung auf seiner offiziellen Homepage – die scheint wirklich echt zu sein – in der NDR-Talkshow „Tietjen & Hirschhausen“ auftreten. Vielleicht gibt es ja dann eine Aufklärung von Hape höchstpersönlich :-)

kleiner Nachtrag zum Update 5 (12.01.2012, 23:06 Uhr):
Heute hatte ich eine kurze Anfrage an die Facebook-Pressesprecherin gestartet, ob sie etwas zu der Löschung der Profile auf Facebook sagen könnte. Die PR-Agentur, die für Facebook arbeitet, rief mich sehr schnell zurück (da sage noch einmal jemand, Facebook sei in Deutschland nur mit einem Briefkasten präsent :-)). Leider könne man aus Datenschutzgründen zu der Löschung des Profils und der Fanseite nichts sagen, was natürlich sehr verständlich ist.

Außerdem habe ich das Medienbüro Krüger noch einmal wg. des Twitter-Eintrages angemailt. Auch hier gab es eine sehr schnelle Antwort. Es bleibt bei der Auskunft, dass man nur über geschäftliche Anfragen etwas sagen könne und über Privates nicht informiert sei.

Update 6 (21.01.2012, 10:45 Uhr):
In der gestrigen Ausgabe der NDR-Talkshow „Tietjen und Hirschhausen“ hat Hape Kerkeling das Geheimnis gelüftet, ob er den Facebookeintrag geschrieben hat, oder nicht.

Hier die Abschrift der wichtigsten Passage:

Bettina Tietjen: „Du hast ja für große Aufregung gesorgt, gerade am Anfang des Jahres.

Hape Kerkeling: „Hab ich? Was ist passiert?“

Tietjen: „Bzw. ich weiß garnicht, ob du es überhaupt warst. Es gab das Gerücht, ein Hape Kerkeling, jedenfalls jemand, der sich so genannt hat, hat bei Facebook ein flammendes Plädoyer für unseren Bundespräsidenten Christian Wulff reingesetzt.
Und die Frage ist bis heute: Warst Du das wirklich oder war das irgendjemand, der deinen Namen benutzt hat?“

Kerkeling:  „Also das ist und war meine private Facebookseite. Und in der Tat, das habe ich auf meiner privaten Facebookseite geschrieben mit dem Ergebnis, dass sie jetzt von Facebook gesperrt wurde.“

Tietjen: „Von Facebook, nicht von Dir?“

Kerkeling: „Nein nicht von mir. Facebook hat sie gesperrt.“

Tietjen: „Warum hast Du das gemacht? Warum war Dir das ein Bedürfnis?“

Kerkeling: „Also, das war mir aus folgendem Grunde ein Bedürfnis: Ich hatte das Gefühl, dass die Debatte um den Bundespräsidenten unverhältnismäßig hochgekocht wurde und man den Eindruck gewinnen konnte, es ging nicht mehr so sehr darum, aufzuklären, was da nun passiert ist oder nicht. Sondern, es ging darum, den Bären zu erlegen und das Fell zu teilen. Das hat mich so geärgert, dass ich an meine Facebookfreunde geschrieben habe.“

Tietjen: „Gab es Reaktionen? Ich meine nicht die normalen Pressereaktionen?“

Kerkeling: „Es gab ganz heftige Reaktionen und dann wurde eben recherchiert, ob ich das nun sei oder nicht. Daraufhin habe ich mich nicht gemeldet und habe gedacht, lass sie doch mal recherchieren.“

Tietjen: „Aber Christian Wulff hat sich nicht bei Dir gemeldet über Facebook?“

Kerkeling: „Konnte er nicht, die Seite ist ja gesperrt.“

Quelle: http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=tietjenundhirschhausen513

Nachdem die Echtheit also nun von Hape höchst selbst bestätigt ist, hat sich gezeigt, dass die Frage, die sich schon am 7. Januar stellte, warum nur ganz wenige Medien über die Äußerung von Hape Kerkeling zur Wulff-Affäre berichteten, äußerst berechtigt war.

Es bleibt interessant, aber dann doch nicht verwunderlich, dass auch die Äußerungen von Hape Kerkeling aus der Talk-Show gestern abend, offensichtlich bis jetzt (21.01.2012, 10:45 Uhr) noch keinen Niederschlag in den Medien gefunden haben, wie eine Abfrage bei Google News zeigte.

Eine weitere Frage bleibt, warum Facebook diese Seite gesperrt hat, wenn sie doch von Hape Kerkeling selbst stammt.

Update 7 (21.01.2012, 14:21 Uhr):
Danke an Anna (s. Kommentare) für die Informationen!

Facebook hat die Sperrung der beiden Seiten von Hape Kerkeling aufgehoben.
Das persönliche Profil und die Fanseite „hape kerkeling und seine freunde“ sind nun wieder erreichbar.

Außerdem gab es wohl eine dpa-Meldung zur gestrigen „Tietjen und Hirschhausen“-Sendung. Zumindest berichten mittlerweile Focus Online, RP Online und stern.de.

Für alle, bei denen das Flash-Video von der NDR-Homepage nicht funktioniert: Hier gibt es den Ausschnitt aus der Talkshow bei Youtube:

Schlussendlich gibt es für alle, die von Hape noch nicht genug haben morgen früh von 10-12 ein „Tietjen talkt“ mit Hape Kerkeling im NDR-2-Radio.

Update 8 (23.01.2012):
Nachdem auf einigen Blogs und auch in meiner Facebook-Timeline einige Verschwörungstheorien zur Sperrung des Profils von Hape Kerkeling aufgetaucht sind, habe ich mich noch einmal mit dem Thema Sperrung beschäftigt und dazu auch mit einer Mitarbeiterin der Agentur, die Facebook in Deutschland bei der Kommunikation unterstützt, telefoniert.

Aus meiner Sicht könnte es sich so zugetragen haben:

Nachdem die Wulff-Nachricht auf dem persönlichen Profil von Hape Kerkeling gepostet wurde und auf Facebook die Runde gemacht hat, haben Viele die gerechtfertigten Zweifel über die Echtheit des Accounts zum Anlass genommen, das Profil als Fälschung zu melden. Dies kann jeder Facebookntuzer bei jedem Profil tun, bei dem er Zweifel hat, dass die Facebook-Nutzungsbedingungen nicht eingehalten werden (s. Bild). Diese Funktion gilt letztlich dem Schutz eines jeden Einzelnen und der gesamten Community. Nummer 4.1. der „Erklärung der Rechte und Pflichten“ der Facebook-Nutzungsbedingungen besagt:

Du wirst keine falschen persönlichen Informationen auf Facebook bereitstellen oder ohne Erlaubnis ein Profil für jemand anderes erstellen.

Wenn Facebook diese Richtlinien ernst nimmt, muss es diese natürlich auch durchsetzen und bei berechtigten Zweifeln einschreiten. Laut der Mitarbeiterin von Facebooks PR-Agentur werden Profilsperrungen jedoch nicht automatisiert – etwa nach einer bestimmten Anzahl von Meldungen – durchgeführt. Ein Mitarbeiter von Facebook schaue sich den Fall an. Dem „Besitzer“ des Profils schreibe man dann eine Mail fordere ihn auf, sich als Person XY (hier: Hape Kerkeling) zu legitimieren. Ob das Profil im Fall Kerkeling direkt nach Eingang von Meldungen anderer User gesperrt wurde oder ob zunächst auf eine Antwort auf die angesprochene Mail gewartet wurde, kann nicht beantwortet werden. Die Mitarbeiterin der PR-Agentur wollte aus Datenschutzgründen nichts zum konkreten Fall Hape Kerkeling sagen. Nach meiner Einschätzung ist dies auch unerheblich, denn Facebook musste nach den berechtigten Zweifeln handeln. Verschwörungstheorien, Facebook habe die Seiten aus politischen Gründen gesperrt, sind aus meiner Sicht nicht haltbar. Dies wird auch durch die Freischaltung des Profils am Samstag morgen, sei es aufgrund der öffentlichen Bestätigung durch Hape in der Sendung „Tietjen und Herrmann“ oder einfach weil er sich auf die Mail von Facebook gemeldet hat und sich gegenüber Facebook legitimiert hat, bestätigt. Um solchen Verschwörungstheorien in Zukunft vorzubeugen sollte Facebook künftig vielleicht eine kurze Erklärung, warum die Seite gesperrt ist bzw. überprüft wird, anzeigen, statt der bloßen Meldung, dass das Profil nicht (mehr) gefunden werden konnte.

Dass die Fanseite „hape kerkeling und seine Freunde“ gleichzeitig mit der persönlichen Profilseite offline und später auch wieder online war, könnte übrigens ganz einfach daran liegen, dass Hape Kerkeling mit seiner privaten Profilseite alleiniger Administrator dieser Seite war. Laut Facebook werden bei einer Sperrung einer persönlichen Profilseite natürlich auch die verbundenen Fanseiten gesperrt.

(Nachsatz: Ob die Klarnamenpflicht bei Facebook nicht genauso hinterfragenswert ist wie bei Google+, steht auf einem ganz anderen Stern ist aber für den vorliegenden Fall nicht relevant.)

 

 

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Gerade habe ich mir in der ZDF-Mediathek den beeindruckenden Auftritt von Schwester Raphaela Händler in der Spendenshow „Ein Herz für Kinder“ von ZDF und BILD am gestrigen Abend (17.12.2011) angeschaut. Und ich hab immer noch eine Gänsehaut.

Schwester Dr. Raphaela Händler von den Missions-Benedkitinierinnen aus Tutzing und gebürtig aus Münster ist in der Sendung von der Schauspielerin Hellen Mirren für ihr Lebenswerk mit dem silbernen „Herz für Kinder“ geehrt worden. Die studierte Medizinerin engagiert sich seit vielen Jahrzehnten in Namibia und Tansania insbesondere für die vielen Aids-Waisen. 1998 hat sie in Namibia die Catholic Aids Action gegründet. Seit einigen Jahren wirkt sie nun in Ndanda in Tansania und hat dort in dem Wissen, das Bildung die beste Prävention gegen Armut ist, unter anderem eine Mädchenschule gegründet. Einen Einblick in ihre Arbeit gibt auch das untenstehende Youtube-Video von missio.

Für einen gebürtigen Nottulner ist Schwester Raphaela ein fester Begriff: Der jährliche Adventsbasar zu Gunsten ihrer Arbeit in Afrika in der Geschwister-Scholl-Hauptschule war bis vor wenigen Jahren adventliches Pflichtprogramm für jede Nottulner Familie. Da ihre mittlerweile verstorbene Mutter Anna Händler lange Jahre im Nottulner Dorfkern wohnte, war auch Schwester Raphaela häufiger einmal in Nottuln zu Gast und hat z.B. die Messe in St. Martinus mitgestaltet und von ihrer Arbeit berichtet und die regelmäßigen Briefe an ihre Spender werden von vielen Nottulnern aufmerksam gelesen. Aus einem kleinen Vermächtnis ihrer Mutter und in Gedenken an ihre Mutter hat Sr. Raphaela übrigens einen Anna-Fond eingerichtet, aus dem Stipendien für tansanische Mädchen gezahlt werden, um diesen den Besuch einer höheren Schule zu ermöglichen.

Umsomehr freut man sich, wenn das Engagement von Schwester Raphaela nicht nur von „Ein Herz für Kinder“ so gewürdigt wird: Bis vor kurzem prangte sie noch in ganz Deutschland von vielen Werbetafeln der Aktion missio, deren Projektpartnerin sie ist und Papst Benedikt XVI. empfing sie im Vatikan um ihr für ihr Engagement zu danken.

Was mir neben Schwester Raphaelas Engagement zutiefst imponiert, ist ihr tiefer, fester Glaube. Da steht sie bei ihrer Dankesrede vor den ganzen „Stars und Sternchen“ und beginnt erst einmal von Gott zu reden:

„Gott hat große Dinge  mit mir und durch mich getan. Gleichzeitig erinnere ich mich an den Heiligen Paulus. Er sagte: ‚Wenn ich schwach bin, bin ich stark.'“

„Meine Arbeit mit meinen Schützlingen fordert mich jeden Tag neu heraus und ich frage mich immer: ‚Was ist der Wille Gottes?‘ Gott schickt mir ja keinen Brief und auch keine SMS. Ich muß es selber herausfinden: Im Lauschen auf mein eigenes Herz, auf die Menschen um mich herum. Und: Ich muß die Zeichen der Zeit lesen können.

Das kostet Kraft und braucht Stille, trotz der riesigen Arbeitslast. Das kann ich auch nicht allein schaffen. Aber zum Glück habe ich meine Schwestern und Brüder im Glauben, den Halt im Chorgebet und im Ordensleben. Und hier finde ich bei aller Sorge um die Kinder meine Kraft.“

Einfach beeindruckend! Ich bin sicher, dass jeder Euro, den man für Schwester Raphaela spendet, es wert ist. Denn Schwester Raphaela hat noch viel vor.
Hier daher die DIREKTE Spendenkontonummer:

Missions-Benediktinierinnen Tutzing
Kreissparkasse München Starnberg
Kto.-Nr. 430 570 986
BLZ 702 501 50
Vermerk: Für Sr. Raphaela

 

Update (28.12.2011): Hier gibt es auch den aktuellen Adventsbrief von Schwester Raphaela aus Afrika! Darin bezeichnet sie Nottuln als ihren Heimatort, was mich sehr freut. Im Artikel hatte ich mich auf kirchensite.de bezogen, wo immer davon die Rede war, dass Schwester Raphaela aus Münster komme.

 

 

Asante (Kisuaheli) = Danke

One Comment

Munster

Nachdem ich hier vor ein paar Tagen bereits die Songs aus „Folge 2 – Land“ (lief am 22. Mai 2011 um 19.30 Uhr im ZDF) der Reihe „Deutschland von oben 2“ aufgelistet habe, habe ich jetzt noch einmal die Songs aus „Folge 1 – Stadt“ recherchiert. Diesmal habe ich mit den iPhone-Apps Shazam und Soundhound gearbeitet, wobei Shazam aus meiner Sicht zuverlässiger war.

Für Rückmeldungen, Kommentare und Ergänzungen bin ich natürlich dankbar. „Folge 3 – Fluß“ läuft übrigens am 5. Juni 2011 um 19.30 Uhr im ZDF.

Beginn:
Steve Jablonsky: „Arrival to Earth“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Calw, Bautzen, …:
Thomas Newman: „Everywhere Freesia“ aus „Meet Joe Black“
http://itunes.apple.com/de/album/everywhere-freesia/id311818126?i=311818166 

Hamburg, Frankfurt, …:
Thomas Newman: „Horizon 12.2“ aus „Wall-E“
http://itunes.apple.com/de/album/horizon-12-2/id283262970?i=283263128

Frauenkirche Dresden:
konnte leider nicht recherchiert werden

 

Hamburger Michel, Kölner Dom, …:
Ramin Djawadi: „There is a god in you“ aus „Clash of the titans“
http://itunes.apple.com/de/album/there-is-a-god-in-you/id365442913?i=365443006

Burg Hohenzollern, …:
Steve Jablonsky: „Arrival to Earth“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Ipf, …:

Greg Edmonson: „Nate’s Theme 2.0“ aus „Uncharted 2: Among Thieves“
http://itunes.apple.com/de/album/nates-theme-2-0/id333046316?i=333046799

Manching:
James Newtwon Howard: „The Ghost“ aus „Duplicity“
http://itunes.apple.com/de/album/the-ghost/id307958287?i=307958317
 

Manching (Animation) (Update 3 – Danke an „Daniel“)
James Newton Howard: „Looking For Arthur“ aus „Michael Clayton“
http://itunes.apple.com/de/album/looking-for-arthur/id264779883?i=264779918

Unteruhldingen bis Köln:
(Update 2: Danke an „Susanne“)
Daft Punk: „Disc wars“ aus „Tron: Legacy“
http://itunes.apple.com/de/album/disc-wars/id404391362?i=404391473

 

Köln (Animation) (Update 3: Dank an „Daniel“)
James Newton Howard: „Chinatown“ aus „Michael Clayton“
http://itunes.apple.com/de/album/chinatown/id264779883?i=264779897

Oberrhein, Karlsruhe (Zeppelin):
Steve Jablonsky: „Arrival to Earth“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Bamberg, Nördlingen:
Thomas Newman: „Bubble Wrap“ aus „Wall-E“
http://itunes.apple.com/de/album/bubble-wrap/id283262970?i=283262987

München:
Steve Jablonsky: „Autobots“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/autobots/id265018176?i=265018193

Mannheim, Durlach, Karlsruhe:
Thomas Newman: „Everywhere Freesia“ aus „Meet Joe Black“
http://itunes.apple.com/de/album/everywhere-freesia/id311818126?i=311818166

Karlsruhe:
Alexandre Desplat: „The Rehersal“ aus „The King’s Speech“
http://itunes.apple.com/de/album/the-rehearsal/id407521464?i=407521500

Berlin:
Ramin Djawadi: „There is a god in you“ aus „Clash of the titans“
http://itunes.apple.com/de/album/there-is-a-god-in-you/id365442913?i=36544300

Berlin – Klimazonen (Update 3: Dank an „Daniel“)
James Newton Howard: „Chinatown“ aus „Michael Clayton“
http://itunes.apple.com/de/album/chinatown/id264779883?i=264779897

Zeppelin über Rhein-Main:
Steve Jablonsky: „Arrival to Earth“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

Ruhrpott:
konnte leider nicht recherchiert werden

Bremen:
(Update: Danke an „ofp“)
Hans Zimmer: Zoosters Breakout“ – Main Theme aus „Madagascar“
Ich habs bei itunes leider nicht gefunden, daher hier der Link zu Youtube:

Friedhöfe:
Thomas Newman: „Bubble Wrap“ aus „Wall-E“
http://itunes.apple.com/de/album/bubble-wrap/id283262970?i=283262987

Friedhof Köln:
James Newton Howard: „Looking For Arthur“ aus „Michael Clayton“
http://itunes.apple.com/de/album/looking-for-arthur/id264779883?i=264779918

Friedhof Hamburg:  (Korrektur Update 3: Dank an „Daniel“)
Thomas Newman: „Horizon 12.2“ aus „Wall-E“
http://itunes.apple.com/de/album/horizon-12-2/id283262970?i=283263128 

Hamburg, Münster, Nürnberg (Wiederaufbau):
Thomas Newman: „Everywhere Freesia“ aus „Meet Joe Black“
http://itunes.apple.com/de/album/everywhere-freesia/id311818126?i=311818166

Zeppelin über Frankfurt:
Steve Jablonsky: „Arrival to Earth“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/arrival-to-earth/id265018176?i=265018693

 

Update 1 (28. Mai 2011)
Update 2 (17. Juni 2011)
Update 3 (28. Juni 2011)

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Hier nochmal der Link zur Musik aus den anderen beiden Folgen:

„Folge 2 – Land“

„Folge 3 – Fluss“

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Gestern (22. Mai 2011) lief im ZDF bei TerraX wieder die Reihe „Deutschland von oben 2“ (Folge Land). Nachdem das Münsterland am letzten Sonntag schon mit dem Münsteraner Prinzipalmarkt vertreten war, waren diesmal die Dülmener Wildpferde und auch die Lüdinghauser Burg Vischering mit beeindruckenden Bildern zu sehen. Insgesamt finde ich die Reihe hervorragend, sieht man doch erst von oben Deutschlands ganze Vielfalt und Schönheit.

Neben den tollen Bildern fand ich auch die Musikauswahl sehr gut. Da das ZDF wohl offensichtlich auf http://filmmusik.zdf.de/ die Titel nicht veröffentlichen darf (s. folgende Tweets: hier und  hier), habe ich mir mal die Mühe gemacht, mit Hilfe des Videos in der Mediathek und Shazam die Songs herauszufinden. Hier mein Ergebnis (inkl. itunes-Links):

Wildpferde

Beginn:
Steve Jablonsky: „Autobots“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/autobots/id265018176?i=265018193

Steinböcke:
Greg Edmonson: „Nate’s Theme 2.0“ aus „Uncharted 2: Among Thieves“
http://itunes.apple.com/de/album/nates-theme-2-0/id333046316?i=333046799

Wildschweine, Rehe, Schafe:
Thomas Newman: „Everywhere Freesia“ aus „Meet Joe Black“
http://itunes.apple.com/de/album/everywhere-freesia/id311818126?i=311818166

München, Deutschlandkarte, Steinadler:
Thomas Newman: „Horizon 12.2“ aus „Wall-E“
http://itunes.apple.com/de/album/horizon-12-2/id283262970?i=283263128

Berchtesgaden:
Klaus Badelt: „Barbossa is hungry“ aus „Pirates of Caribbean“
http://itunes.apple.com/de/album/barbossa-is-hungry/id123068204?i=123068291

Dülmener Wildpferde:
Dimitri Shostakovich: „Jazz Suite No. 2: 6. Waltz“
http://itunes.apple.com/de/album/suite-no-2-for-jazz-orchestra/id339076656?i=339077913

Braunkohle Lausitz:
Daft Punk: „Recognizer“ aus „Tron Legacy“
http://itunes.apple.com/de/album/recognizer/id404391362?i=404391369

Steinböcke 2:
Suite aus „Robinson Crusoe“
http://itunes.apple.com/de/album/robinson-crusoe/id313440700?i=313440705
zusätzlich: (Update: Danke an „Daniel“)
Hans Zimmer: Zoosters Breakout“ – Main Theme aus „Madagascar“
Ich habs bei itunes leider nicht gefunden, daher hier der Link zu Youtube:

Müllabfuhr Berlin
Steve Jablonsky: „Witwicky“ aus „Transformers: The Score“
http://itunes.apple.com/de/album/witwicky/id265018176?i=265018713

Müllabfuhr Berlin (Animation) (Update 2 – Dank an Daniel)
zusätzlich noch John Powell: „Opening Titles“ aus „The Italian Job“
http://itunes.apple.com/de/album/opening-titles/id81314054?i=81313560

Wetter:
Ramin Djawadi: „There is a god in you“ aus „Clash of the titans“
http://itunes.apple.com/de/album/there-is-a-god-in-you/id365442913?i=365443006

Kaiserstuhl:
Alexandre Desplat: „The Rehersal“ aus „The King’s Speech“
http://itunes.apple.com/de/album/the-rehearsal/id407521464?i=407521500

14.00 Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Helikoptersäge: (Update 2 – Dank an „Daniel“)
Harry Gregson-Williams: „Manhattan Bridge“ aus „The Taking of Pelham 123“

http://itunes.apple.com/de/album/manhattan-bridge/id318440740?i=318440827

Gänse: (Update: Danke an „Alexander Seinsche“)
Hans Zimmer: Zoosters Breakout“ – Main Theme aus „Madagascar“
Ich habs bei itunes leider nicht gefunden, daher hier der Link zu Youtube:

 

Steinadler „Sky“ 2:
Suite aus „Robinson Crusoe“
http://itunes.apple.com/de/album/robinson-crusoe/id313440700?i=313440705

Wacken:
Apocalyptica „Nothing Else Matters“
http://itunes.apple.com/de/album/nothing-else-matters/id14153810?i=14153827

Dülmener Wildpferde 2:
Alexandre Desplat: „The Rehersal“ aus „The King’s Speech“
http://itunes.apple.com/de/album/the-rehearsal/id407521464?i=407521500

Update 1 (25.05.2011, 16 Uhr)
Update 2 (28.06.2011)
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Hier nochmal die Links zu den übrigen Folgen:

„Folge 1 – Stadt“

„Folge 3 – Fluss“

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