Zur Entführung des syrisch-orthodoxen Erzbischofs von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und seines griechisch-orthodoxen Amtsbruders Boulos Yazigi, des Erzbischofs von Aleppo und Iskenderum, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder MdB und der kirchenpolitische Sprecher, JU-Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann: »Die Verfolgung von Christen hat mit dem Überfall auf den syrisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und seinen griechisch-orthodoxen Amtsbruder Boulos Yazigi, den Erzbischof von Aleppo und Iskenderum, einen neuen, schrecklichen Höhepunkt erreicht. Die brutale Entführung der orthodoxen Würdenträger durch syrische Rebellen ist durch nichts zu rechtfertigen und muss umgehend beendet werden. Zugleich gedenken wir dem Fahrer der Bischöfe, der beim Angriff getötet wurde. Dem syrischen Bürgerkrieg, von Seiten des Assad-Regimes, aber auch der Rebellen unerbittlich und mit aller Härte geführt, fallen in jüngster Zeit vor allem Christen zum Opfer. Obwohl die beiden entführten Geistlichen zu Mäßigung und Frieden aufgerufen haben, wurden sie zur Zielscheibe islamistischen Hasses. Das berechtigte Anliegen, ein despotisches und verbrecherisches Staatsregime zu stürzen, darf nicht dazu führen, religiöse Minderheiten anzugreifen und vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges zu verfolgen. Dies schadet massiv dem Ansehen der syrischen Opposition hierzulande und weltweit. Religionsfreiheit ist ein elementares Menschenrecht und bildet damit auch den Prüfstein für alle Aktivitäten, die die Bundesrepublik Deutschland im Konflikt erwägt. Die Junge Union Deutschlands begrüßt in diesem Zusammenhang das Engagement des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB. Konsequent und mit Nachdruck setzt sich Kauder immer wieder für die Interessen christlicher Minderheiten in arabischen Gesellschaften ein. Wir schließen uns seinem Appell an die Rebellen an, die christlichen Würdenträger unverzüglich frei zu lassen!«

http://www.junge-union.de/content/presse/mitteilungen/1430

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Zum in dieser Woche veröffentlichten Weltverfolgungsindex erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und der kirchenpolitische Sprecher der Jungen Union, JU-Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:

„Die vom christlichen Hilfswerk Open Doors veröffentlichten Zahlen zur weltweiten Verfolgung von Christen sind erschreckend. Nach Angaben des Weltverfolgungsindex müssen sich demnach mehr als 100 Millionen Menschen weltweit vor Verfolgung und Gewalt fürchten, weil sie ihren christlichen Glauben leben. Insbesondere in islamischen Ländern sind Übergriffe auf christliche Einrichtungen wie Gotteshäuser und Schulen an der Tagesordnung. Vielfach ist die Ausübung des Christentums strikt verboten und wird von den jeweiligen Staaten bestraft.

Leider haben die revolutionären Umstürze in zahlreichen arabischen Ländern an der unhaltbaren Situation nichts geändert. Oft haben sich die Lebensumstände für Christen sogar noch weiter verschlechtert. Die Ausbreitung extremistischer Ausformungen des Islam geht vielfach mit einer massiven Vertreibung der christlichen Minderheiten einher. Neben islamisch geprägten Staaten steht das Christentum auch in kommunistischen Diktaturen weiter unter dem repressiven Einfluss staatlicher Stellen. So nimmt Nordkorea den mehr als unrühmlichen ersten Platz in der Rangliste der Länder mit der stärksten Christenverfolgung ein.

Die von Open Doors skizzierte Entwicklung betrachtet die Junge Union Deutschlands mit großer Sorge und wird in ihrem Bemühen, den internationalen Druck auf die betreffenden Staaten massiv zu erhöhen, nicht nachlassen. Ausdrücklich begrüßen wir das Engagement des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB, der beständig auf das gewaltige Problem der Christenverfolgung hinweist und sich seit vielen Jahren für die Belange christlicher Gemeinden in der Welt einsetzt. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, das weltweit Gültigkeit besitzen muss. Die JU fordert daher, identifizierte Täter, die sich der Verfolgung von Christen strafbar gemacht haben, wie Kriegsverbrecher zu behandeln und an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auszuliefern, da dieser in seiner Funktion auch über Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu richten hat.“

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Zur anhaltenden Verfolgung von christlichen Minderheiten weltweit erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB und der kirchenpolitische Sprecher der Jungen Union, Henrik Bröckelmann:

„Weihnachten, das Fest der Geburt Christi, werden auch im Jahr 2011 Millionen von Christen nicht ohne Angst vor Verfolgung und Unterdrückung feiern können. In dutzenden Ländern dieser Welt gehört die Missachtung des Rechts auf freie Religionsausübung und die  Diskriminierung religiöser Minderheiten noch immer zur traurigen Realität. Christen sind davon besonders betroffen, sie sind noch immer die am stärksten von Diskriminierung bedrohte Religionsgemeinschaft weltweit.
Laut Index der Organisation Open Doors kann davon ausgegangen werden, dass rund 100 Millionen Christen in über fünfzig Ländern das elementare Menschenrecht auf freie Ausübung ihrer Religion verwehrt bleibt. Mancherorts wird der Bau von Gotteshäusern verwehrt, in anderen Teilen der Welt müssen christliche Glaubensbrüder und –schwestern aufgrund ihres Bekenntnisses gar um ihr Leben fürchten. Gerade in den vergangenen Monaten häuften sich Schreckensmeldungen über Angriffe auf Kirchen, Konvertiten oder auf einfache Gläubige, die Opfer religiös motivierter Gewalt wurden.
Der Blick auf die Brennpunkte religiöser Verfolgung und auf die Schauplätze fundamentalistisch motivierter Gewalt zeigt auf, dass Christenverfolgung vor allem in totalitären Staaten stattfindet. Wie schon in den vergangenen acht Jahren führt Nordkorea die Schwarze Liste der Länder an, in denen christliche Minderheiten aufgrund ihrer Religion verfolgt oder benachteiligt werden. Die Hoffnung auf Besserung der schwierigen Lage nach dem Wechsel der Machthaber in Pjöngjang wird wohl leider nur ein frommer Weihnachtswunsch bleiben. Besorgniserregend ist die Situation zudem im Nahen Osten, wo sich die Lage in vielen muslimischen Staaten zunehmend radikalisiert.
Die Junge Union fordert daher zum wiederholten Male eindringlich ein Ende der Benachteiligung und Verfolgung unserer christlichen Glaubensbrüder und -schwestern in allen Regionen der Erde und setzt sich nachdrücklich für den Schutz der Glaubens- und Bekenntnisfreiheit ein.
Das universelle Grundrecht auf freie Religionsausübung darf nicht mit Füßen getreten werden und muss für alle Gläubigen gleichermaßen und weltweit gelten!“

 

http://www.junge-union.de/content/presse/mitteilungen/1259

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Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Kairo sind über zwanzig Anhänger der christlichen Minderheit brutalen Übergriffen zum Opfer gefallen. Mehr als hundert Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Dazu erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und der kirchenpolitische Sprecher der Jungen Union, Henrik Bröckelmann:

„Die Junge Union verfolgt die aktuellen Entwicklungen in Ägypten, wo es am Wochenende zu schweren Übergriffen auf koptischen Christen durch staatliche Sicherheitskräfte gekommen ist, mit größter Sorge. Die Umwälzungen in Ägypten dürfen nicht in Radikalismus, Chaos und Gewalt enden. Solidarität und Unterstützung Deutschlands und Europas gelten den Kräften, die für religiöse Toleranz und einen demokratischen Neuanfang stehen.

An der Demonstration, die sich gegen einen Brandanschlag muslimischer Extremisten auf eine Kirche in der südägyptischen Stadt Assuan richtete, nahmen nach Medienberichten auch Muslime teil. Die Menschen wollten ein Zeichen der Toleranz setzen. Darum sind die Gewalttaten umso schockierender.

Die ägyptische Demokratiebewegung hat sich ihr Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung erkämpft. Zu den Grundpfeilern eines modernen Rechtsstaates gehört die Achtung der Rechte jeglicher Religionsgruppen im Land. Die Errungenschaften der friedlichen Revolution dürfen nicht durch Intoleranz gegenüber anderen Religionen und ethnischen Minderheiten und das Aufkeimen von extremistischer Gewalt überschattet werden. Die Übergangsregierung ist nun dazu aufgefordert, die körperliche und rechtliche Sicherheit der Kopten zu garantieren und ihre Rechte als religiöse Minderheit zu achten. Der Schutz religiöser Einrichtungen ist Pflicht der Regierung.

Die Junge Union fordert das sofortige Ende der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und die sofortige Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung der Täter. Die ägyptische Regierung sollte sich ohne Wenn und Aber darauf verpflichten, dass das Recht auf Religionsfreiheit in der neuen Verfassung Ägyptens verankert wird.“

http://www.junge-union.de/content/presse/mitteilungen/1238

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Zu den weltweit zunehmenden Christenverfolgungen erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und ihr kirchen- und gesellschaftspolitische Sprecher, Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:

„Das Christentum ist weltweit von allen Glaubensgemeinschaften am härtesten bedrängt. Über 100 Millionen Christen leben in ständiger Angst vor körperlicher und psychischer Gewalt. Sie leiden unter Ausgrenzung, Unterdrückung, willkürlicher Verhaftung, systematischer Verfolgung und Mord. Überall brauchen die Gläubigen unsere Solidarität und Unterstützung. Die Junge Union fordert daher, den Einsatz für weltweite Religionsfreiheit wieder zum Schwerpunkt deutscher und europäischer Menschenrechtspolitik zu machen.

Die Staatengemeinschaft ist aufgefordert, das Recht auf freie und ungestörte Religionsausübung als ein unveräußerliches Menschenrecht zu akzeptieren. Dies ist ein in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen seit 1948 verankertes Grundrecht. Die Verbrechen an Christen, aber auch anderen religiösen Minderheiten müssen als schwere Menschenrechtsverletzungen weltweit geächtet werden. Bloße Appelle an die Verfolgerstaaten, die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit zu schützen, reichen nicht aus.

Ereignisse wie die bevorstehende Seligsprechung des Papstes Johannes Paul II. oder der baldige Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. werden von Milliarden Menschen mit Begeisterung als Stärkung ihres Glaubens begleitet. Es bleibt somit wichtig, dass sich katholische und evangelische Christen in Deutschland öffentlich zu Gott und Jesus Christus bekennen und die frohe Botschaft in der Gesellschaft verbreiten. Unser Miteinander gründet auf christlichen Werten wie Nächstenliebe, Solidarität und Gerechtigkeit. Ein selbstbewusst gelebter Glaube vermittelt Kraft und Hoffnung. Deswegen dürfen wir die leidenden Christen in aller Welt nicht allein lassen.“

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Zu den weltweit zunehmenden Christenverfolgungen erklärt der kirchen- und gesellschaftspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:

„Weltweit geraten Christen wegen ihres Glaubens immer stärker in Gefahr, wie die terroristischen Anschläge auf die koptische Gemeinde im ägyptischen Alexandria mit mehr als 20 Todesopfern auf erschütternde Weise zeigen. Mittlerweile ist das Christentum von allen Glaubensgemeinschaften am härtesten bedrängt. Das Recht auf freie und ungestörte Religionsausübung ist ein unveräußerliches Menschenrecht. Alle Staaten der Weltgemeinschaft sind aufgefordert, dies zu akzeptieren. Die Ermordung, die Verfolgung, die Unterdrückung oder auch die Ausgrenzung von Christen sind schwere Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen, die weltweit geächtet werden müssen.

Die Hilfsorganisation ,open doors‘ nennt in ihrem ,Weltverfolgungsindex‘ 50 Staaten, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Am schlimmsten ist die Situation der Christen im kommunistischen Nordkorea, wo Christen willkürlich verhaftet und Gottesdienste überwacht werden. Den Gläubigen droht Gefängnis, Arbeitslager oder die Hinrichtung. Aber auch in Staaten wie dem Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien oder sogar den Malediven werden Christen massiv unterdrückt. Im EU-Beitrittskandidatenland Türkei wird die christliche Minderheit noch immer stark bedrängt, der Bau von Kirchen ist nahezu unmöglich, die Priesterseminare bleiben geschlossen.

Die unionsgeführte Bundesregierung hat jetzt die Aufgabe, die Religionsfreiheit wieder verstärkt in den Fokus deutscher und europäischer Menschenrechtspolitik zu rücken. Bloße Appelle an die Verfolgerstaaten, die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit zu schützen, reichen nicht mehr aus. Notwendig sind eine weltweite Debatte über Religionsfragen und konkrete Projekte zur Stärkung christlicher Minderheiten. Es gilt, den kontinuierlichen globalen Einsatz für Religionsfreiheit fortzuführen und sich dabei besonders für gefährdete christliche Minderheiten zu engagieren, um die leidenden Christen nicht allein zu lassen. So werden in Deutschland Politik und Sicherheitsbehörden den Schutz der koptischen Christen gewährleisten, um ihnen die ungestörte Ausübung ihrer gerade beginnenden Weihnachtsmessen zu ermöglichen.“

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Zum gestern im Deutschen Bundestag beschlossenen Antrag „Solidarität mit verfolgten Christen und anderen verfolgten religiösen Minderheiten“ erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Kommission Gesellschaftspolitik der Jungen Union Deutschlands, Henrik Bröckelmann:
 
„Mit der Annahme des von den Koalitionsfraktionen vorlegten Antrages ,Solidarität mit verfolgten Christen und anderen verfolgten religiösen Minderheiten‘ setzt der Deutsche Bundestag ein wichtiges Zeichen zum weltweiten Schutz der Glaubens- und Religionsfreiheit. Die unionsgeführte Bundesregierung ist nun aufgefordert, im Zuge der EU-Ratspräsidentschaft auf die Wichtigkeit dieser Thematik hinzuweisen und insbesondere auch aktiv für die Verbesserung der Situation religiöser Minderheiten einzutreten.
 
Angesichts der weltweit zunehmenden Verfolgung und Diskriminierung religiöser Minderheiten gilt es, bei der internationalen Zusammenarbeit intensiv die Fragen der Glaubens- und Religionsfreiheit zu betonen und die Menschenrechtssituation offen anzusprechen. Die Solidarität mit allen religiös Verfolgten, von denen weltweit rund 80 Prozent Christen sind, ist dringend geboten.
 
Die Junge Union Deutschlands engagiert sich seit ihrer Gründung vor 60 Jahren für die Durchsetzung der Menschenrechte. In internationalen Vertragswerken wie der Charta der Vereinten Nationen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte oder auch der Europäischen Menschenrechtskonvention sind die Glaubens- und Religionsfreiheit als zentrale Grundrechte verankert. Um so wichtiger ist daher ein ehrlicher Dialog zwischen den Religionen und der Einsatz für die freie Entfaltung der religiösen Bekenntnisse.“

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