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EM-Finale

Fußball-EM: Spielplan als ICS- und Google-Kalender

Die Fußball-EM naht. Zeit, sich die Spieltermine schon mal in seinem Kalender zu blocken.
Nach dem der Spielplan zur Euro 2012 zu einem der reichweitenstärksten Artikel auf meinem Blog gehört, habe ich nun auch einmal den Spielplan zur Fußball-EM in diesem Jahr in Frankreich als ICS- und Google-Kalender-Datei erstellt:

Hier könnt Ihr die ICS-Datei öffnen und diese direkt in Euer Outlook oder Euren Smartphone-Kalender übertragen.

Hier gibt es den Kalender in einem Google-Kalender. Über einen Klick auf das weiße Kreuz auf blauem Grund unten rechts könnt Ihr den Kalender in Euren Google-Kalender übernehmen:

Die einzelnen Kalendereinträge haben eine Dauer von 2 Stunden (90 Minuten + 15 Minuten Halbzeit + Puffer).

sonntägliche Gegensätze

Heute war ich – mehr oder weniger zufällig, eigentlich wollte ich woanders hin – in der Hl. Messe in St. Thomas von Aquin hier in Charlottenburg. Die frankophone Gemeinde Berlin – Franzosen, Afrikaner, Schweizer, Kanadier – feierte zusammen mit der deutschen Ortsgemeinde von Herz Jesu Charlottenburg das Patronatsfest.

Der deutsche Generalvikar vom Erzbistum Berlin als Hauptzelebrant. Als Konzelebranten der farbige Pfarrer der frankophonen Gemeinde und der Ortspfarrer – ein polnischer Ordenspriester -, der rheinische Theologieprofessor, der junge Kaplan und der Pfarrer im Ruhestand. Ein deutscher Kirchenchor und ein afrikanischer Gospelchor. Wie immer in Herz Jesu ist auch das Mädchen mit Down-Syndrom ganz selbstverständlich als Messdienerin dabei. Eine gemischte, ja bunte Gemeinde aus jungen und alten, schwarzen und weißen, aus deutsch- und französischsprachigen Menschen feiert Eucharistie. Alle hören das paulinische „Hohe Lied der Liebe“ als Lesung, beten das Credo in Latein und das „Vater unser“ in ihrer jeweiligen Muttersprache.

Beeindruckend. Gänsehaut. Katholizismus. Universalität. Weltkirche pur. So wie ich es zuletzt auf den Weltjugendtagen 2000 in Rom und 2005 in Köln erlebt habe. Beschwingt und freudig gehe ich nach Hause.

Eröffnungsmesse vom Weltjugendtag 2005 in Köln im Bonner Hofgarten

Eröffnungsmesse vom Weltjugendtag 2005 in Köln im Bonner Hofgarten

Dennoch bin ich nachdenklich, weil ich das Erlebte mit dem in Beziehung setze, was heute in unserem Land diskutiert wird: Die AfD im Umfragehoch. Eine Partei, die rechte Parolen ausgibt, die Ängste schürt und die Menschen glauben macht, es könne alles so bleiben, wie es ist.

Dann lese ich den Artikel “Die Radikalen” in der FAS. Liane Bednarz beschreibt detailliert die Beziehungen von “Rechtskatholiken” und Evangelikalen zu AfD, Pegida, Putin und Co. Fundiert legt sie dar, wie sich diese selbsternannten “Elitechristen” ihre Ideologie zusammenschmieden, wie sie ihnen gefällt.

Ich stelle mir die Frage, wie sich Menschen, die sich Christen, die sich Katholiken, die sich konservativ nennen, sich mit nationalistischen Kleingeistern gemein machen können. Ich glaube, ich werde keine befriedigende Antwort finden. Denn die Parolen und Forderungen von Pegida und AfD haben doch nichts, rein gar nichts, mit der christlichen Botschaft der Nächstenliebe zu tun. Sie haben auch nichts mit Konservatismus zu tun. Denn Konservative sind keine Ewiggestrigen, sie packen an und gestalten die Zukunft, wie Peter Tauber gestern wieder zurecht betont hat.

Statt weiter nach einer Antwort zu suchen, lese ich lieber Paulus:

“1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.

5 Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.

6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.

7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.

8 Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.

9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;

10 wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.

11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.

12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.”

(1 Korinther 13, 1-13)

JU@gamescom 2014

Über 700 Aussteller auf 140.000 m² Ausstellungsfläche, 335.000 Besucher, 31.500 Fachbesucher und 6.000 Journalisten. Das sind die Rahmendaten, der diesjährigen gamescom, die vom 13. bis zum 17. August 2014 in Köln stattfand. Zum sechsten Mal fand damit die wichtigste Messe der europäischen Computer- und Videospielindustrie in der nordrhein-westfälischen Metropole statt. Zum sechsten Mal war auch die Junge Union Deutschlands als einzige politische Jugendorganisation an Bord, um die zumeist jugendlichen Gamer anzusprechen und diesmal unter dem Motto „Datenschutz im Fadenkreuz?“ für die Positionen der JU zu werben. Die Resonanz war äußerst positiv und die Flyer (und Gummibärchen) wurden JU-Organisationsreferentin Johanna Fahling, JU-Landesvorstandsmitglied Lars Vogeler und den Helfern der JU Köln regelrecht aus den Händen gerissen. Dabei war der JU-Stand in Halle 9.1 auch Anlaufpunkt für zahlreiche JU- und CDU-Prominenz, wie JU-Landesvorsitzenden Paul Ziemiak und die Kölner CDU-Landtagsabgeordnete Serap Güler.

In diesem Jahr nahm auch die, erst 2013 ins Leben gerufenen, Kommission „Netzpolitik und Neue Medien“ der Jungen Union Deutschlands unter der Leitung von Henrik Bröckelmann, die gamescom zum Anlass, sich näher mit dem Thema „Games“ zu beschäftigen. Auf einem Fachbesucherrundgang, der vom Veranstalter der Messe, dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU), angeboten wurde, konnten die Kommissionsmitglieder sich selbst einen Eindruck über die Spielebranche verschaffen. Nach der Vorstellung der neuen Konsolengeneration im vergangenen Jahr standen dabei auf der diesjährigen Messe vor allem die neuen, fantastischen Spielewelten im Fokus, die erstmals von den Spielern selbst ausprobiert werden konnten. Beeindruckt waren die JU’ler davon, dass die Gamer teilweise lange Wartezeiten für das Ausprobieren in Kauf nahmen und dass das Spielen – ganz entgegen der gängigen Klischees – für viele Besucher vor allem ein großes Gemeinschaftserlebnis ist. So wurden auf der gamescom zum Beispiel Wettbewerbe zwischen verschiedenen Teams vor Publikum ausgetragen.

In der anschließenden Diskussion mit Thorsten Unger, Geschäftsführer des zweiten großen Branchenverbandes „GAME Bundesverband e.V.“, und Prof. Jörg Müller-Lietzkow vom Lehrstuhl für Medienorganisation und Mediensysteme der Universität Paderborn und zugleich Sprecher des netzpolitischen Vereins cnetz e.V. ging es vor allem um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Spielebranche. Auch wenn sich der Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt nur sehr schwer beziffern lässt, waren sich beide Referenten dabei einig, dass die Branche in Deutschland zumeist noch sehr stiefmütterlich behandelt würde und Entwicklungspotenzial habe. Dabei ginge die Bedeutung der Spielindustrie weit über die eigene Branche hinaus, weil Innovationen aus der Games-Branche in anderen Bereichen, wie etwa der Bildung, der Visualisierung oder bei Mensch-Maschine-Interfaces, genutzt werden könnten. Auch die Politik müsse diese Bedeutung anerkennen und etwa in Forschung und Lehre zu Computerspielen investieren. Henrik Bröckelmann versprach abschließend Unterstützung: „Die Junge Union wird auch künftig für eine größere gesellschaftliche Anerkennung und Akzeptanz von Computerspielen werben und weiter auf deren kulturelle, bildende und künstlerisch wertvolle Funktion hinweisen.“

Artikel für die Biss 35 (Heft 2/2014).

Junge Union: Menschen müssen Kontrolle über eigene Daten behalten!

Zur Präsenz der Jungen Union auf der Spiele- und Unterhaltungsmesse „gamescom“ in Köln erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der netzpolitische Sprecher der Jungen Union, Henrik Bröckelmann:

„Morgen öffnet in Köln die ,gamescom‘ ihre Pforten. Wie in den Vorjahren ist die Junge Union mit einem eigenen Stand auf der weltweit größten Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung vertreten. Im Gespräch mit jungen Menschen diskutieren wir über aktuelle Fragen rund um den Datenschutz und stellen die Leitlinien unserer chancenorientierten Netzpolitik vor.

Das Thema Datenschutz hat in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Jugendliche gehen ganz selbstverständlich und offen mit persönlichen Informationen um und teilen diese in sozialen Netzwerken. Neben zahlreichen Chancen liegt hierin auch eine Gefahr. Für Unternehmen und Staaten werden wir zu gläsernen Menschen. Als Junge Union setzen wir uns für einen Datenschutz ein, der für Freiheit und Verantwortung steht.

Auf europäischer Ebene muss es eine einheitliche Datenpolitik geben, die sowohl für Unternehmen wie auch für Staaten gilt. Jeder Einzelne muss die Kontrolle über seine Daten behalten und darüber Bescheid wissen, wer Zugang zu diesen sensiblen Informationen hat. Ein Zugriff auf private Daten von außen darf nur auf Grund eines richterlichen Beschlusses erfolgen. Der Staat muss seine Bürger vor unbefugten Cyberangriffen anderer Länder und krimineller Vereinigungen schützen.

Gleichzeitig gilt es, die Chancen des Internets zu betonen. Sein wirtschaftlicher Nutzen ist riesig und nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Hierfür müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit alle Menschen von den Vorteilen des Internets profitieren.

Beim Thema Computerspiele sehen viele Menschen leider ausschließlich Gefahren und Risiken. Für die Junge Union stehen die Entscheidungsfreiheit, die Medienkompetenz und das Verantwortungsbewusstsein der Gamer im Mittelpunkt. Wir richten uns gegen ein Verbot von Computerspielen. Diese habe eine kulturelle, bildende und künstlerisch wertvolle Funktion und müssen eine größere gesellschaftliche Anerkennung und Akzeptanz erfahren!“

Der Stand der Junge Union befindet sich auf der ,gamescom‘ in Halle 9.1 an Stand B-053!

 

Pressemitteilung der Jungen Union vom 12. August 2014.

Junge Union: Datenschutz als Wettbewerbsfaktor etablieren!

Anlässlich der Rede des Bundesinnenministers Thomas de Maizière auf der Jahreskonferenz der Fachzeitschrift Datenschutz und Datensicherheit erklären der netzpolitische Sprecher der Jungen Union, Henrik Bröckelmann, und der rechtspolitische Sprecher, Ingmar Dathe:

„Wir begrüßen den Vorstoß von Bundesinnerminister Thomas de Maizière für eine Initiative zur Beschleunigung der Verhandlungen zu einem einheitlichen EU-Datenschutzrecht. Die Datenschutzreform auf europäischer Ebene dient der notwendigen Harmonisierung und Modernisierung dieses Rechtsgebietes.

Klare und einheitliche Regeln sind die Voraussetzung für Vertrauen in die vielfältigen Netzangebote und ein wichtiger Wettbewerbsfaktor im Zeitalter der Digitalisierung. Gleichzeitig schützen sie die Bürger vor unverhältnismäßigen Eingriffen durch den Staat. Die Verordnung muss so ausgestaltet sein, dass sich Start-Ups aus dem IT-Bereich frei entwickeln können. Deutschland ist auf die Innovationen und den Unternehmergeist der Branche angewiesen. Gleichzeitig ist es unerlässlich, ein ausreichendes Maß an Datenschutz sicherzustellen.

Das Internet gehört zu den kritischen Infrastrukturen in unserem Land. Wesentliche Teile unseres Gemeinwesens sind miteinander vernetzt. Auch hängt die Arbeits- und Geschäftswelt zunehmend von der Funktionsfähigkeit des Internets ab. Daher muss jedem eine Möglichkeit zur Verbindung mit dem Internet gegeben werden und eine zuverlässige Funktionsweise des Internets sichergestellt sein. Bei einem Ausfall wäre nicht nur ein enormer wirtschaftlicher Schaden zu befürchten, sondern auch die Sicherheit Deutschlands bedroht. Das vom Bundesinnenminister angekündigte IT-Sicherheitsgesetz nimmt sich dieser Herausforderung an. Im Dialog mit den Akteuren der Branche und den Bürgern in Deutschland wird unter Federführung des Bundesinnenministeriums ein Gesetz entstehen, dass Sicherheit und Zugänglichkeit in ein angemessenes Verhältnis setzen.

Der digitale Wandel stellt Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vor enorme Herausforderungen, die uns alle betreffen. Ziel unserer Netzpolitik muss es sein, Chancen zu ergreifen, ohne dabei Risiken oder Gefahren zu ignorieren. Es geht nicht darum, einer grenzenlosen Freiheit das Wort zu reden. Technik soll den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Für uns als Junge Union gehören Freiheit und Verantwortung zwingend zusammen.“

 

Pressemitteilung der Jungen Union Deutschlands vom 25. Juni 2014.

Junge Union: Christliche Werte sollen Politik prägen!

Anlässlich des 99. Katholikentags in Regensburg erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der kirchenpolitische Sprecher, Henrik Bröckelmann:

„Wir begrüßen den heute in Regensburg startenden 99. Katholikentag. Wie in den Jahren zuvor werden auch 2014 wertvolle politische und gesellschaftliche Impulse von diesem ausgehen. Politik muss werteorientiert sein, damit sie dem Wohle der Menschen dienen kann. Die Junge Union setzt sich dafür ein, dass das christliche Menschenbild Grundlage der Politik unseres Landes bleibt.

Mit Sorge blicken wir auf die zunehmende Entchristlichung in weiten Teilen der Gesellschaft. Wir ermutigen die katholische und evangelische Kirche dazu, neues Vertrauen in den Glauben zu vermitteln und den Menschen die universellen Werte des Christentums näherzubringen. Im Rahmen des Katholikentags kommen Menschen zusammen, die sich den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und diese mitgestalten wollen.

Religionsgemeinschaften und Kirchen nehmen in Deutschland zu Recht eine starke Stellung ein. Ohne dass die säkulare Ausrichtung zur Disposition steht, nehmen religiöse Akteure wichtige gesellschaftliche Funktionen wahr und dienen der Politik als Ratgeber.

Grundlage der politischen Arbeit der Jungen Union sind christlich-soziale, konservative und liberale Wertevorstellungen. Das christliche Menschenbild ist zeitlos Basis unseres Handelns und gibt unserer Arbeit Sinn und Richtung. Wir sind auch weiterhin Motor christlich-demokratischen und christlich-sozialen Gestaltungswillens.“

Pressemitteilung der Jungen Union vom 28. Mai 2014.

Blogstöckchen geschnappt! Endlich!

Die liebe Franziska hat mir, schon vor einigen Tagen, ein Blogstöckchen zugeworfen. Heute habe ich es endlich geschnappt. Bei diesem Blogstöckchen geht es darum, einige Fragen zu beantworten. Gar nicht so einfach, weil sie echt in die Tiefe gehen. Doch weil auch ich gerne diese Fragebögen von Promis in diversen Magazinen lese, hier der Versuch Franziskas Fragen ehrlich und offen zu beantworten:

Was muss ich tun, um Dich so richtig auf die Palme zu bringen?

Ich glaube Du, Franziska, könntest mich gar nicht auf die Palme bringen. Generell bin ich auch eher der Typ, der – zumindest nach Außen hin – nicht leicht aus der Fassung zu bringen ist. Was mich aber im Innern aufregt, sind die Ignoranz, Doppelmoral und Oberflächlichkeit anderer Menschen. Schmerzhaft wird es, wenn ich mich selbst dabei erwische, wenn ich meinen eigenen Maßstäben nicht immer gerecht werden kann.

Was ist Deine große Leidenschaft?

Ganz klar: Die Politik. Ich bin ein „homo politicus“. Schon als Junge habe ich mit meinem Opa über die Nachrichten aus der Zeitung diskutiert, hab mit ihm Wahlsendungen verfolgt und dabei „Genschman“ und „Helmut“ gemalt. Als Jugendlicher haben mich viele Dinge interessiert und manche aufgeregt. Ich habe Briefe an den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten geschickt und manchmal sogar eine Antwort erhalten. Irgendwann hat mir mein Vater den Anstoß gegeben, zur Jungen Union zu gehen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Tja und seitdem engagiere ich mich auch politisch mit viel Leidenschaft in JU und CDU, was häufig sehr viel Spaß macht, aber hin und wieder auch „Leiden schafft“.

Was fehlt Dir?

Kein Kommentar.

Was macht Dich glücklich?

– Der bedingungslose Rückhalt und die Liebe meiner Familie.
– Tiefe Freundschaften.

– Blumen (Ich liebe Tulpen).
– Unverhofft ein tolles Lied im Radio hören.

Was tust Du, wenn Du unverhofft in einer fremden Stadt einen freien Abend hast?

Ich würde eine Kirche besuchen, einen Bummel durch die – hoffentlich vorhandene – Altstadt machen, etwas Gutes essen gehen und vielleicht noch ins Theater oder ins Konzert gehen.

Wieso eigentlich dieses Netz?

Weil ich in diesem Netz (fast) jede Information finde, die mich interessiert. Weil ich in diesem Netz mit so vielen Leuten kommunizieren kann und neue Bekanntschaften und Freundschaften kennen lernen kann. Weil dieses Netz Freiheit bedeutet.

Was machst Du mit gewonnenen 34 Millionen Euro?

Erstmal würde ich zwei Wochen Urlaub machen, weil ich zu lange keinen Urlaub mehr gemacht habe. Vielleicht etwas, wo man Kultur und Erholung verbinden kann und wo ich noch nicht war? Malta zum Beispiel.
Dann würde ich wahrscheinlich für ein paar Monate nach Afrika zu Schwester Raphaela Händler fliegen und hier einige Zeit in der Entwicklungshilfe mitarbeiten. Mit ihr, deren Arbeit ich aus der Ferne schon länger beobachte und deren Arbeit ich sehr schätze, würde ich überlegen, wie ich mit einem Teil des Geldes die Arbeit der Schwestern in Afrika langfristig unterstützen könnte. Vielleicht könnte man eine Stiftung gründen.
Schließlich dürfte immer noch etwas Geld übrig bleiben, um hier in Deutschland etwas sorgenfreier als manch anderer leben zu können.

Was würdest Du nie und nimmer tun?

Kommunisten oder Nazis wählen!

Welches Buch muss ich warum lesen?

Die Bibel, weil sie voll von beeindruckenden und tröstenden Geschichten, Redewendungen und Sinnsprüchen ist, die unser Leben und unseren tagtäglichen Wortschatz auch in unserer säkularen Welt von heute noch prägen.

„Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel, weil es ein wunderbar geschriebenes Buch über das Erwachsenwerden ist und die Charaktere so liebevoll beschrieben werden. Ich suche immer noch ein Buch, welches mich genau so packt! Immer her mit Euren Tipps!

 

Das war also mein erstes „Blogstöckchen“. Weil ich es, wie Frank, eigentlich nicht so mit Kettenbriefen habe, gibt es hier keine neuen Empfänger. Statt das Stöckchen jedoch ins Meer zu werfen, kommt es in eine meiner vielen Erinnerungskisten und wird mich vielleicht beim nächsten Umzug mal wieder an dieses Experiment erinnern :-) 

 

Deutschland an die Spitze des digitalen Fortschritts!

Zu der Initiative des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt MdB, für eine ,Netzallianz Digitales Deutschland‘ erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der netzpolitische Sprecher, Henrik Bröckelmann:

Die Junge Union Deutschlands unterstützt den Vorschlag des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt MdB, für eine ,Netzallianz Digitales Deutschland‘. Die großen Telekommunikations- und Netzunternehmen unseres Landes müssen gemeinsam mit der Politik darauf hinwirken, dass Deutschland zum weltweiten Spitzenreiter beim Ausbau der digitalen Infrastruktur wird.

Schnelles Internet ist in nahezu allen Wirtschaftsbereichen essentiell. Damit die deutsche Wirtschaft auch in Zukunft führend in der Europäischen Union und der Welt ist, sind Investitionen in den Breitbandausbau notwendig. Das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel der Bundesregierung, alle Regionen in Deutschland bis zum Jahr 2018 flächendeckend mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, muss umgesetzt werden. Es gilt, die digitale Spaltung zwischen urbanen Zentren und den ländlichen Gebieten zu revidieren. Zur Bewältigung dieser Aufgabe bedarf es der konzertierten Anstrengung der Politik und der Netzwirtschaft. Die Initiative des Bundesverkehrsministers ist hierzu ein erster wichtiger Schritt.

Wirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Die Politik hat die Aufgabe, durch einen modernen investitions-und innovationsfreundlichen Regulierungsrahmen sicherzustellen, dass der Zugang fair und marktwirtschaftlich organisiert wird. Um Monopolstellungen der Netzbetreiber zu verhindern, müssen Übertragungswege im Wettbewerb stehen. In diesem Sinne sollten alle Übertragungswege, drahtlose wie drahtgebundene, gleichermaßen ausgebaut und weiterentwickelt werden. Synergieeffekte mit vorhandenen Infrastrukturen sollten dabei besser genutzt werden. Datenschutz muss in Deutschland als Standortfaktor etabliert werden. Eine Harmonierung auf europäischer Ebene ist sinnvoll. Neben dem Schutz persönlicher Daten der Bürger müssen darüber hinaus neue Wege für den Schutz sensibler Unternehmensdaten beschritten werden.“

Pressemitteilung vom 14. Januar 2014

kurze Pause

Werte Leser,

in den kommenden Wochen werde ich meine Aktivitäten im Web 2.0 aufgrund starker, zeitlicher Beanspruchung für ein wichtiges, persönliches Projekt stark einschränken. Facebook ist vorübergehend deaktiviert. Twitter wird es ab Sonntagabend nur noch ganz sporadisch oder zu dem ein oder anderen Anlass – wie dem JU-DLT – geben. Auch die Instagram- und Foursquare-Apps sind vorübergehend gelöscht. Für Blog-Einträge bleibt leider überhaupt keine Zeit und die wird es daher in den nächsten 10 Wochen nicht geben.

Ich hoffe, dass ich spätestens Anfang 2014 wieder in alter Frische ein wenig im Social Web „mitmischen“ kann.

Alle, die mich erreichen müssen, haben meine Nummer oder meine E-Mail-Adresse.

Bis dahin: Stay tuned und bleibt mir verbunden!

Henrik

Lampedusa: Menschen helfen, statt über Quoten diskutieren!

1992 gab es in Deutschland 438.000 Asylanträge. 438.000 Anträge, hinter denen 438.000 Menschen stehen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung vor allem im ehemaligen Jugoslawien flüchteten. Die Aufnahme der Flüchtlinge war eine große gesamtgesellschaftliche Herausforderung. In allen Städten und Gemeinden gab es Flüchtlingsunterkünfte. Unterkünfte und Lebensunterhalt kosteten – insbesondere die Kommunen – viel Geld. Auch die Aufnahme der Menschen mit anderer Kultur und Religion und das Zusammenleben mit den Flüchtlingen waren nicht immer einfach. Leider wuchs auch die Fremdenfeindlichkeit.

Ein Deutschland, was wenige Jahre nach der Einheit eigentlich genug mit sich selbst zu tun hatte, hat in den 90er Jahren also hunderttausende Flüchtlinge aufgenommen. Und es hat diese Aufgabe im Großen und Ganzen erfolgreich gestemmt.

Dennoch hat Deutschland 1993 das Asylrecht verschärft. Flüchtlinge aus sicheren Drittstaaten durften sich nicht mehr auf das Asylrecht berufen. Deutschland, seit der EU-Osterweiterung 2004 endgültig in einer Mittellage, macht sich also einen schlanken Fuß. Außer mit dem Flugzeug kann man kaum nach Deutschland kommen, ohne einen sicheren Drittstaat zu betreten. Kaum ein Flüchtling kommt jedoch mit dem Flieger. Kein Wunder, dass die Asylbewerberzahlen merkbar sanken und 2008 einen Tiefststand von 28.018 erreichten. 2012 stellten 77.651 Menschen einen Asylantrag. Im Jahr 2013 waren es bis September 74.194 Anträge.

Zahlen über Zahlen, die sich ob des großen Leids der Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien und der Dramen, die sich im Mittelmeer zum Beispiel in Lampedusa abspielen, nahezu absurd anhören. In Syrien sind Millionen auf der Flucht und Deutschland beweihräuchert sich, sage und schreibe 5.000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Die ersten Flüchtlinge werden gar vom Bundesinnenminister am Flughafen begrüßt. Hunderttausende Flüchtlinge aus Nordafrika nehmen das Risiko einer Bootsfahrt über das Mittelmeer auf sich, um den gelobten Kontinent Europa zu erreichen, sicher zumeist aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch aus politischen Gründen, wie z.B. die verfolgten Christen aus Syrien und Ägypten. Hunderte, wahrscheinlich Tausende sterben dabei immer wieder namenlos irgendwo im Mittelmeer. Doch: Europa nimmt das aktuelle Drama vor Lampedusa zum Anlass lediglich über Quoten zu diskutieren, wie denn die Flüchtlinge auf die europäischen Staaten aufgeteilt werden können. Bundesinnenminister Friedrich hat offensichtlich nichts anderes im Sinn, als Italien daran zu erinnern, es habe im Vergleich zu Deutschland viel zu wenige Flüchtlinge aufgenommen.

Ich finde diese Diskussion vor dem Hintergrund des menschlichen Leids, welches in Lampedusa jetzt wieder einmal offensichtlich wurde, nicht mehr erträglich und zutiefst beschämend. Papst Franziskus hat Recht: Lampedusa ist ein Zeichen der Schande für uns. Daher sollten wir als Deutschland jetzt – statt über Aufnahmequoten zu streiten – ein Zeichen setzen und unbürokratisch Flüchtlinge aufnehmen. CDU/CSU als die C-Parteien in unserem Land müssten dabei Vorreiter sein. Die Zahlen aus den 90er Jahren zeigen, dass wir in Deutschland gut in der Lage sind, die Aufnahme von mehr Flüchtlingen zu stemmen.

Natürlich ist auch richtig, dass wir in Europa langfristig nicht alle Tore für Flüchtlinge – vor allem für Wirtschaftsflüchtlinge – aus Nordafrika öffnen können. Daher müssen wir – wie es z.B. auch Dirk Niebel und Philipp Mißfelder fordern – in Afrika mittels Hilfe zur Selbsthilfe für mehr politische Stabilität und wirtschaftliche Chancen sorgen. Dazu gehört etwa auch, dass wir über Sinn und Unsinn unserer europäischen Agrarsubventionen nachdenken müssen, die auch dafür sorgen, dass afrikanische Landwirte im Preiswettbewerb etwa um italienische Tomaten nicht mithalten können.

Jetzt ist jedoch humanitäre Hilfe das Gebot der Stunde. Laßt uns den Menschen, die in akuter Not sind, helfen, statt über Quoten zu diskutieren!