Blogstöckchen geschnappt! Endlich!

Die liebe Franziska hat mir, schon vor einigen Tagen, ein Blogstöckchen zugeworfen. Heute habe ich es endlich geschnappt. Bei diesem Blogstöckchen geht es darum, einige Fragen zu beantworten. Gar nicht so einfach, weil sie echt in die Tiefe gehen. Doch weil auch ich gerne diese Fragebögen von Promis in diversen Magazinen lese, hier der Versuch Franziskas Fragen ehrlich und offen zu beantworten:

Was muss ich tun, um Dich so richtig auf die Palme zu bringen?

Ich glaube Du, Franziska, könntest mich gar nicht auf die Palme bringen. Generell bin ich auch eher der Typ, der – zumindest nach Außen hin – nicht leicht aus der Fassung zu bringen ist. Was mich aber im Innern aufregt, sind die Ignoranz, Doppelmoral und Oberflächlichkeit anderer Menschen. Schmerzhaft wird es, wenn ich mich selbst dabei erwische, wenn ich meinen eigenen Maßstäben nicht immer gerecht werden kann.

Was ist Deine große Leidenschaft?

Ganz klar: Die Politik. Ich bin ein „homo politicus“. Schon als Junge habe ich mit meinem Opa über die Nachrichten aus der Zeitung diskutiert, hab mit ihm Wahlsendungen verfolgt und dabei „Genschman“ und „Helmut“ gemalt. Als Jugendlicher haben mich viele Dinge interessiert und manche aufgeregt. Ich habe Briefe an den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten geschickt und manchmal sogar eine Antwort erhalten. Irgendwann hat mir mein Vater den Anstoß gegeben, zur Jungen Union zu gehen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Tja und seitdem engagiere ich mich auch politisch mit viel Leidenschaft in JU und CDU, was häufig sehr viel Spaß macht, aber hin und wieder auch „Leiden schafft“.

Was fehlt Dir?

Kein Kommentar.

Was macht Dich glücklich?

– Der bedingungslose Rückhalt und die Liebe meiner Familie.
– Tiefe Freundschaften.

– Blumen (Ich liebe Tulpen).
– Unverhofft ein tolles Lied im Radio hören.

Was tust Du, wenn Du unverhofft in einer fremden Stadt einen freien Abend hast?

Ich würde eine Kirche besuchen, einen Bummel durch die – hoffentlich vorhandene – Altstadt machen, etwas Gutes essen gehen und vielleicht noch ins Theater oder ins Konzert gehen.

Wieso eigentlich dieses Netz?

Weil ich in diesem Netz (fast) jede Information finde, die mich interessiert. Weil ich in diesem Netz mit so vielen Leuten kommunizieren kann und neue Bekanntschaften und Freundschaften kennen lernen kann. Weil dieses Netz Freiheit bedeutet.

Was machst Du mit gewonnenen 34 Millionen Euro?

Erstmal würde ich zwei Wochen Urlaub machen, weil ich zu lange keinen Urlaub mehr gemacht habe. Vielleicht etwas, wo man Kultur und Erholung verbinden kann und wo ich noch nicht war? Malta zum Beispiel.
Dann würde ich wahrscheinlich für ein paar Monate nach Afrika zu Schwester Raphaela Händler fliegen und hier einige Zeit in der Entwicklungshilfe mitarbeiten. Mit ihr, deren Arbeit ich aus der Ferne schon länger beobachte und deren Arbeit ich sehr schätze, würde ich überlegen, wie ich mit einem Teil des Geldes die Arbeit der Schwestern in Afrika langfristig unterstützen könnte. Vielleicht könnte man eine Stiftung gründen.
Schließlich dürfte immer noch etwas Geld übrig bleiben, um hier in Deutschland etwas sorgenfreier als manch anderer leben zu können.

Was würdest Du nie und nimmer tun?

Kommunisten oder Nazis wählen!

Welches Buch muss ich warum lesen?

Die Bibel, weil sie voll von beeindruckenden und tröstenden Geschichten, Redewendungen und Sinnsprüchen ist, die unser Leben und unseren tagtäglichen Wortschatz auch in unserer säkularen Welt von heute noch prägen.

„Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel, weil es ein wunderbar geschriebenes Buch über das Erwachsenwerden ist und die Charaktere so liebevoll beschrieben werden. Ich suche immer noch ein Buch, welches mich genau so packt! Immer her mit Euren Tipps!

 

Das war also mein erstes „Blogstöckchen“. Weil ich es, wie Frank, eigentlich nicht so mit Kettenbriefen habe, gibt es hier keine neuen Empfänger. Statt das Stöckchen jedoch ins Meer zu werfen, kommt es in eine meiner vielen Erinnerungskisten und wird mich vielleicht beim nächsten Umzug mal wieder an dieses Experiment erinnern :-) 

 

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