Junge Union: Christenverfolgung weltweit ächten und beenden!

9. Januar 2013

Zum in dieser Woche veröffentlichten Weltverfolgungsindex erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und der kirchenpolitische Sprecher der Jungen Union, JU-Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:

„Die vom christlichen Hilfswerk Open Doors veröffentlichten Zahlen zur weltweiten Verfolgung von Christen sind erschreckend. Nach Angaben des Weltverfolgungsindex müssen sich demnach mehr als 100 Millionen Menschen weltweit vor Verfolgung und Gewalt fürchten, weil sie ihren christlichen Glauben leben. Insbesondere in islamischen Ländern sind Übergriffe auf christliche Einrichtungen wie Gotteshäuser und Schulen an der Tagesordnung. Vielfach ist die Ausübung des Christentums strikt verboten und wird von den jeweiligen Staaten bestraft.

Leider haben die revolutionären Umstürze in zahlreichen arabischen Ländern an der unhaltbaren Situation nichts geändert. Oft haben sich die Lebensumstände für Christen sogar noch weiter verschlechtert. Die Ausbreitung extremistischer Ausformungen des Islam geht vielfach mit einer massiven Vertreibung der christlichen Minderheiten einher. Neben islamisch geprägten Staaten steht das Christentum auch in kommunistischen Diktaturen weiter unter dem repressiven Einfluss staatlicher Stellen. So nimmt Nordkorea den mehr als unrühmlichen ersten Platz in der Rangliste der Länder mit der stärksten Christenverfolgung ein.

Die von Open Doors skizzierte Entwicklung betrachtet die Junge Union Deutschlands mit großer Sorge und wird in ihrem Bemühen, den internationalen Druck auf die betreffenden Staaten massiv zu erhöhen, nicht nachlassen. Ausdrücklich begrüßen wir das Engagement des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB, der beständig auf das gewaltige Problem der Christenverfolgung hinweist und sich seit vielen Jahren für die Belange christlicher Gemeinden in der Welt einsetzt. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, das weltweit Gültigkeit besitzen muss. Die JU fordert daher, identifizierte Täter, die sich der Verfolgung von Christen strafbar gemacht haben, wie Kriegsverbrecher zu behandeln und an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auszuliefern, da dieser in seiner Funktion auch über Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu richten hat.“

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