Kirchhof-Konzept jetzt umsetzen!

Im Deutschlandfunk-Interview begründet Paul Kirchhof seinen durchgerechneten Entwurf für ein neues Steuerrecht. Grandios!

Wenn die Union sich jetzt endlich wieder eine Vereinfachung des Steuersystems auf die Fahnen schreiben würde und dies endlich umsetzen und nicht (wie mindestens seit 1998) weiter verschleppen würde, wäre das ein richtiger und wichtiger Aufschlag, unser Land zukunftsfähig zu machen, Wachstumskräfte zu entfesseln und den Bürgern wieder einen Teil ihrer Freiheit zurückzugeben.

Also: Wer stellt den Antrag auf dem Bundesparteitag, den Kirchhof-Vorschlag umzusetzen?!


Veröffentlicht von

Henrik Bröckelmann

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2 Gedanken zu „Kirchhof-Konzept jetzt umsetzen!“

  1. In einer Zinsgeld-Ökonomie (kapitalistisch pervertierte Marktwirtschaft mit angehängtem „Sozialstaat“) müssen alle Steuern, die der „liebe Staat“ (also eigentlich „wir alle“) erhebt, immer von den verdienten Arbeitseinkommen bezahlt werden, während die unverdienten Kapitaleinkommen in jedem Fall unangetastet bleiben (bei so genannter „Kapitalbesteuerung“ steigt der Kapitalmarktzins, bis die bereits versteuerten Kapitaleinkommen wieder genauso groß sind, wie zuvor die unversteuerten), damit der Zinsgeld-Kreislauf nicht sofort zusammenbricht (Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes).Jede beliebige Änderung des Steuerrechts ist gegenüber einer Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz von über 550 Milliarden Euro pro Jahr (weiterhin exponentiell steigend), was einem durchschnittlichen Nettolohnverzicht von 1200 Euro monatlich für alle 38 Millionen (noch) arbeitende Zinsverlierer in Deutschland entspricht, absolut irrelevant.Nach einer freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform, um die arbeitsfreien Kapitaleinkommen (unverdiente Knappheitsgewinne) auf Kosten der Mehrarbeit anderer auf Null zu regeln (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft), können die Lohn- und Einkommensteuern ebenfalls abgeschafft werden:http://www.deweles.de/files/2010_gsm.pdf

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