Junge Union: Ungeborenes Leben schützen!

7. Juli 2010

Zur Entscheidung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs zur Präimplantationsdiagnostik erklären die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Nina Warken, und der Vorsitzende der Kommission Gesellschaftspolitik der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:
 
„Die Junge Union Deutschlands lehnt die Präimplantationsdiagnostik (PID) weiterhin ab. Die gestrige Entscheidung des Bundesgerichtshofs, wonach die Anwendung dieser Methode nicht gegen das Embryonenschutzgesetz verstößt, verschafft zwar Ärzten Rechtssicherheit, gefährdet aber ungeborenes Leben massiv.
 
Die PID an künstlich befruchteten Embryonen wird dazu führen, nach wertem und unwertem Leben zu sortieren. Diese Unterscheidung ist für die Junge Union, die in ihrem Handeln auf dem christlichen Bild vom Menschen gründet, nicht hinnehmbar. Jeder Mensch besitzt von Beginn an eine unveräußerliche, personale Würde. Aus dem ,C‘ des Parteinamens ergibt sich in diesen elementaren Fragen der Ethik eine besondere Verpflichtung. Der Mensch darf nicht alles tun, wozu er technisch in der Lage ist. Die Grenze der ethischen Machbarkeit wird durch die PID erneut verschoben.
 
Der Schutz des Lebens, auch des ungeborenen, hat für die Junge Union weiterhin Priorität. CDU und CSU müssen daher auf die Änderung des Embryonenschutzgesetzes drängen, da das aktuelle Gerichtsurteil der ursprünglichen Schutzintention dieses Gesetzes zuwider läuft. Gegenteilige Überlegungen, das Embryonenschutzgesetz zu liberalisieren, lehnt die Junge Union deshalb entschieden ab. Notwendig ist ebenfalls eine breite gesellschaftliche Diskussion über den Umgang mit der Bioethik, um Eltern bei ihrer Entscheidung für das ungeborene Leben nicht alleine zu lassen.“

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