Junge Union: Weltjugendtag ist Zeichen der Lebendigkeit des Glaubens in der Jugend

15. Juli 2008

Zum heutigen Beginn des XXIII. Weltjugendtages in Sydney erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und der stellvertretende Vorsitzende ihrer Kommission Gesellschaftspolitik, Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:

„Auch zum XXIII. Weltjugendtag in Sydney werden wieder hunderttausende junge Menschen als Teilnehmer erwartet, die in Gemeinschaft mit dem Papst ihren Glauben leben und feiern werden. Millionen werden in ihren Gemeinden unmittelbaren Anteil nehmen. In diesem Interesse kommt der Wunsch junger Menschen nach Orientierung und glaubwürdigen Werten zum Ausdruck, wie auch die Bereitschaft, beides im christlichen Glauben zu suchen. Das Motto des Weltjugendtages ‚Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein‘ aus der Apostelgeschichte nimmt auf diesen Wunsch nach Stärke im Glauben und Kraft aus dem Glauben Bezug und bindet ihn an das Wirken der Christen in der Welt.

In seiner Botschaft beabsichtigt Benedikt XVI. die Jugendlichen zu ermutigen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und sich in den verschiedenen Bereichen von Kirche und Gesellschaft zu engagieren. Ziel des Weltjugendtages ist es, dass die Jugendlichen nicht nur über geistliche Berufungen nachdenken, sondern auch über ihr künftiges Engagement in der Politik, in der Wirtschaft und im Beruf. Christliche Werte wie Nächstenliebe, Zuwendung und Gemeinschaftssinn bereichern alle Aspekte des Lebens und bezeugen die Lebendigkeit und Bedeutung des Christentums. Gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen nimmt daher seit Jahren das Interesse an den grundlegenden Fragen des Glaubens und unseres Zusammenlebens zu.

Der christliche Glaube ist auch für viele Jugendliche, die sich in der Jungen Union engagieren, Ansporn und Motivation sich aktiv in die politische Debatte über die Zukunft unserer Gesellschaft einzubringen. Es ist der Anspruch für uns Christen, das Gemeinwesen nach unseren Wertvorstellungen mitzugestalten. Allem voran der Respekt vor der unveräußerlichen Würde des Einzelnen als Kern des christlichen Menschenbildes ist für uns Maßstab des Denkens und Handelns sowie der Ausgangspunkt politischer Entscheidungen. Dies kommt etwa in der Ablehnung der Verzweckung menschlichen Lebens im Zusammenhang mit der Forschung an embryonalen Stammzellen zum Ausdruck.“

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